Was ist ein vServer und wie unterscheiden sich einzelne Angebote?

Günstige vServer sind schon für einen geringen monatlichen Betrag zu haben - kein Vergleich zum Beispiel zu den hohen Anschaffungskosten für einen eigenen Server im Haus oder für einen dedizierten Server. In unserem vServer-Vergleich können verschiedene Angebote einfach miteinander verglichen und gefiltert werden. Außerdem können die Angebote für einen schnellen Überblick nach den wichtigsten Faktoren (z. B. Speicher, Serverart) sowie nach Kundenbewertungen sortiert werden.

Vergleichen Sie die Angebote der vServer-Anbieter auf onlinekosten.de. Filtern Sie unseren vServer-Vergleich anhand Ihrer gewünschten Kriterien - etwa nach Speicherplatz, Virtualisierung, Betriebssystem u.v.m.

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Wie arbeitet ein vServer und wozu nutzt man ihn?

Ein vServer ist ein virtueller Server. Das bedeutet, dass es sich nicht um einen eigenständigen, physikalischen Server handelt, sondern um eine Software. Diese Software läuft auf einem "echten" Server in einem Rechenzentrum, und simuliert die Funktionen eines eigenständigen Servers. Günstige vServer gibt es von zahlreichen namhaften Anbietern, z. B. STRATO, Hetzner, 1&1 server oder netcup.

Häufig laufen viele virtuelle Server zugleich auf den Hauptservern im Rechenzentrum. Jeder vServer kann sich an der Hardware des Hauptservers bedienen. Die einzelnen virtuellen Server sind voneinander abgegrenzt, sodass versehentlicher Zugriff auf fremde Daten vermieden wird.

Welche Eigenschaften der jeweilige vServer tatsächlich hat, wird vom Betreiber des Rechenzentrums per Software kontrolliert. Dabei teilen sich alle vServer die Hardware, die der Hauptserver zur Verfügung stellt - sprich Faktoren wie Leistung und Speicherplatz können unter anderem durch die Anzahl der installierten vServer begrenzt werden.

Ein vServer ist im Prinzip ein völlig unbeschriebenes Blatt. Man bucht beim Betreiber des Rechenzentrums lediglich die gewünschten Eigenschaften wie CPU-Leistung und Speicherplatz. Und für den Rest ist man selbst verantwortlich - inklusive der Installation und Konfiguration sämtlicher Software. Außerdem ist man als Nutzer bei manchen Anbietern auch selbst für die Sicherheit und für Back-ups verantwortlich.

Was sind die Vor- und Nachteile von vServern?

Einen vServer zu mieten hat zunächst viele Vorteile, z. B:

  • geringe Kosten
  • schnelle Einrichtung
  • schnelle und flexible Skalierbarkeit
  • vielfältige Anwendungszwecke (Hosting, Gameserver, VoIP, Testserver uvm.)
  • Installation beliebiger Software möglich

Allerdings erfordern vServer oft tief greifendes Wissen darüber, wie man einen Server aufsetzt und verwaltet. Und sie basieren darauf, dass sich viele Nutzer die physikalisch vorhandene Hardware des Hauptservers teilen. Daraus entstehen Nachteile:

  • eventuell geringes Potenzial für Skalierungen
  • teils keine Garantie auf Spitzenleistung (z. B. Dynamic RAM abhängig von Nutzlast)

Was spielt bei der Wahl eines vServers eine Rolle?

Die wichtigsten Kriterien bei einem vServer sind die Ressourcen, die er zur Verfügung stellt: Wie viel Arbeitsspeicher und CPU-Leistung stehen bereit? Wie viel Speicherplatz bietet er - und ist der Speicher auf schnellen SSDs verfügbar? Wie genau die Ressourcen dimensioniert sein sollten, hängt sehr von den geplanten Anwendungen und Teilnehmern ab. Ein Gameserver für vier Spieler benötigt etwa deutlich weniger RAM als ein Gameserver für 20 oder mehr Spieler. Beim vServer-Vergleich sollte man entsprechend nicht nur auf den Preis achten, sondern auch die Leistungsmerkmale im Auge behalten.

Wenn eine bestimmte Leistung zuverlässig verfügbar sein muss, sollte man zudem darauf achten, ob der Betreiber diese Leistung dauerhaft garantiert, oder ob es sich um eine dynamische Anpassung handelt.

Außerdem sollte man bei der Wahl eines vServers auf die Vertragsbedingungen achten. Gibt es z. B. einen Support, an den man sich rund um die Uhr bei technischen Problemen wenden kann? Und wie lange ist die Vertragslaufzeit? Monatlich kündbare Angebote sind deutlich flexibler als vServer, an die man 12 Monate oder länger gebunden ist.

vServer vs. Webspace, Dedicated Server und Co. - wo liegen die Unterschiede?

Ein vServer ist also ein virtueller Server, der parallel mit vielen weiteren virtuellen Servern auf einem großen Hauptserver läuft und sich an dessen Hardware bedient. Ein dedizierter Server hingegen garantiert, dass der Nutzer alleinigen Zugriff auf die gesamte Hardware hat - man mietet quasi den kompletten, physikalischen Server im Rechenzentrum für seine Zwecke.

Diese beiden Typen Server funktionieren also in vielen Belangen ähnlich wie ein physikalischer Server, den man selbst im Betrieb aufstellt: Man ist selbst dafür verantwortlich, dass die gewünschten Anwendungen wie beabsichtigt funktionieren, dass Updates installiert werden und dass die abgelegten Daten sicher sind. Beide Optionen gibt es auch als Managed Server, bei dem der Betreiber des Rechenzentrums verschiedene Wartungsaufgaben übernimmt (z. B. Updates, Back-ups).

Im Vergleich zum Webspace bietet ein vServer erheblich mehr Freiheiten. Webspace ist in der Regel nur dafür gedacht, Inhalte zu hosten. Man kann sich Webspace im Grunde wie einen online verfügbaren Speicherplatz vorstellen. Der Nutzer hat dabei keine besondere Kontrolle über die installierte Software bzw. die Plattform, die der Server verwendet - diese Komponenten verwaltet und wartet der Betreiber des Rechenzentrums. Für einfache Webseiten oder zum Lagern und Teilen von Daten genügen diese Angebote. Wer weitergehende Anwendungen nutzen will oder mehr Kontrolle über Features und System wünscht, sollte eher einen vServer mieten.

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