VPN-Anbieter im Vergleich: Dank Verschlüsselung sicher ins Internet

Wer Wert auf eine sichere, verschlüsselte Internetverbindung per Notebook, Smartphone oder Tablet legt, sollte einen Blick auf VPN-Anbieter werfen. Dank VPN (Virtual Private Network) wird die Privatsphäre beispielsweise bei Nutzung eines öffentlichen WLAN-Netzwerkes gewahrt. Wichtig ist VPN aber auch bei der Nutzung von PC oder Laptop in den eigenen vier Wänden, etwa beim Arbeiten im Home-Office. Über einen geschützten VPN-"Tunnel" ist ein sicherer Zugriff auf das Firmennetzwerk von zu Hause oder von einem beliebigen Standort unterwegs aus möglich. Auf dem Markt finden sich diverse kostenlose und kostenpflichtige VPN-Anbieter. Wir geben einen Überblick über die aktuellen Konditionen der führenden VPN-Dienste.

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Das sind die Vorteile von VPN

Statt direkt, sichtbar und ungesichert auf das Internet zuzugreifen, loggen sich Nutzer bei Verwendung von VPN zum Beispiel über eine VPN-Client-Software oder eine in einen Browser integrierte Lösung auf dem VPN-Server eines VPN-Anbieters ein. Dieser verschlüsselt die Verbindung. Selbst der eigene Internet-Provider hat dann keinen Einblick in die übertragenen Daten. Diesem ist nur ersichtlich, dass Daten über sein Netz fließen. Da die Datenübertragung zudem über den VPN-Server umgeleitet wird, bleibt der genaue Standort des Internetnutzers verborgen. Die Privatsphäre wird zudem auch gewahrt, da die VPN-Anbieter in der Regel keine Verbindungsdaten speichern.

Je nach Angebot halten die VPN-Anbieter eine mehr oder weniger große Anzahl von VPN-Servern mit unterschiedlichen IP-Adressen bereit. Stehen bei kleineren Anbietern in der Regel mehrere Dutzend VPN-Server zur Wahl, warten die größeren VPN-Lösungen mit mehreren Hundert oder gar mehreren Tausend VPN-Servern auf.

Verfügbar sind dabei nicht nur IP-Adressen aus dem eigenen Land, sondern auch aus anderen Ländern - etwa aus den USA. Dadurch lassen sich beispielsweise Internet-Angebote wie Streaming-Plattformen nutzen, die eigentlich für die Nutzung aus Deutschland per IP-Sperre blockiert sind.

Mögliche Nachteile von VPN

Es kann allerdings auch vorkommen, dass Webseiten VPN blockieren. Dazu gehören beispielsweise Netflix, Amazon und der US-Streamingdienst Hulu. Viele Anwender eines bestimmten VPN-Servers verwenden nach außen im Internet die gleiche IP-Adresse, da die Zahl der IP-Adressen, über die ein VPN-Anbieter verfügt, begrenzt ist. Besuchen zu viele Besucher eine Webseite mit der gleichen IP-Adresse, könnte für diese der Zugriff gesperrt werden.

Zu den weiteren Nachteilen gehört, dass sich die Latenzzeit durch den Einsatz von Verschlüsselung des VPN-Anbieters erhöht. Internetverbindungen werden etwas langsamer: Wer etwa gerne Online-Games spielt, könnte also längere Reaktionszeiten spüren. Komplett anonym ist man per VPN zudem nicht, da die VPN-Dienste selbst die Datenanfragen sehen können – diese nach eigenen Angaben aber meist nicht erfassen. Und der Großteil der VPN-Lösungen hat seinen Preis, nur einige wenige Dienste sind komplett kostenlos erhältlich.

Was kostet die Nutzung eines VPN-Dienstes?

Anbieter wie Avira, Hotspot Shield, ProtonVPN, TunnelBear, Windscribe und hide.me bieten kostenlose VPN-Pakete an. Im Gegensatz zu kostenpflichtigen VPN-Angeboten kann es beispielsweise Einschränkungen bei der Zahl der nutzbaren Geräte oder bei der Zahl der zur Wahl stehenden VPN-Server geben. Wer mehr Service und Komfort nutzen möchte, bucht eine kostenpflichtige VPN-Lösung. Diese sind etwa bei Anbietern wie ExpressVPN, NordVPN, Surfshark, VyprVPN, CyberGhost, HideMyAss!, Mullvad, PureVPN, IPVanish, Avira und weiteren erhältlich. Entsprechende Angebote gibt es für wenige Euro pro Monat. Die Preise variieren allerdings je nach gewählter Vertragslaufzeit. Manche VPN-Anbieter halten sogar Pakete mit 36 Monaten Laufzeit bereit. Diese werden zu günstigen monatlichen Preisen angeboten, binden Kunden aber entsprechend lange an den Anbieter. Wer sich für ein VPN-Angebot mit monatlicher Kündbarkeit entscheidet, zahlt je nach Dienst teils bis zu 10 Euro und mehr pro Monat.

Worauf sollte man bei der Wahl eines VPN-Anbieters achten?

Mehrere Kriterien sollten beachtet werden, um einen passenden VPN-Anbieter zu finden. Interessenten sollten unter anderem einen Blick auf die gebotene Leistung werfen. Wie viele VPN-Server-Standorte stehen in wie vielen Ländern zur Wahl? Wo ist der Sitz des Anbieters und wie ist der Datenschutz gewährleistet – etwa durch Verzicht auf Verbindungs-Logs. Lassen sich unbegrenztes Datenvolumen und mehrere Geräte gleichzeitig nutzen? Stehen eine übersichtliche Benutzeroberfläche und eine App zur Verfügung? Und welche VPN-Protokolle werden unterstützt? Antworten auf solche Fragen liefert in kompakter Form unser VPN-Vergleich der führenden Anbieter.

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