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Nokia E7 im Test - Handyklotz mit QWERTZ-Tasten

Das Nokia E7 ist eines der neusten Smartphones mit dem Betriebssystem Symbian^3 und mit Extras geradezu vollgestopft. Trotzdem gibt es Schattenseiten. Wir geben Aufschluss, welche das sind.

Nokia E7

Ein paar Einschränkungen müssen Nutzer in Sachen Akku hinnehmen. Wer beispielsweise ein E-Mail-Konto einrichtet und eine regelmäßige Synchronisation seines Postfachs durchführen lässt, wird nicht darum herumkommen, sein E7 schon nach 18 bis 24 Stunden an die nächste Steckdose zu hängen. Wird die E-Mail-Synchronisation hingegen auf ein Minimum reduziert, steigt die mögliche Laufzeit deutlich. Dann ist es problemlos möglich, das Smartphone auch bei gelegentlicher Nutzung von Apps über mehrere Tage zu verwenden.

Stärken und Schwächen geben sich beim Nokia E7 die Klinke in die Hand. Auch wenn das Telefon durch einen breit aufgestellten Umfang an Funktionen und Extras durchaus überzeugen kann, bleiben Schwächen nicht verborgen. Zum Beispiel bei der integrierten Digitalkamera und der teils zu komplizierten Menünavigation, die insbesondere technisch weniger versierte Menschen an diversen Stellen überfordern dürfte. Auch das sehr hohe Gewicht ist mit Sicherheit nicht jedermanns Sache.

Fazit: Ein Smartphone, das polarisiert

Für Business-Nutzer steht hingegen nicht nur ein umfangreiches Quick-Office-Paket zur Nutzung bereit (Word-, Excel und Powerpoint-Unterstützung inklusive), sondern auch Exchange-Unterstützung. Mitte 2011 soll das Nokia E7 zudem mobile VPN-Verbindungen über IBM Lotus Mobile Connect ermöglichen. Aus dem Ovi App Store können weitere (häufig kostenpflichtige) Applikationen auf das Handy geladen werden. Bereits vorinstalliert ist eine kostenlos nutzbare Navigationslösung von Ovi Maps. Über sie steht Kartenmaterial für 100 Länder zur Verfügung – sowohl für Fußgänger, als auch für Autofahrer.

Erhältlich ist das Nokia E7, das im Übrigen als Nachfolger des legendären Nokia Communicator gehandelt wird, beispielsweise über den Online-Shop des Handy-Herstellers. Dort kostet es mit 629 Euro allerdings vergleichsweise viel. Wer es günstiger erwerben möchte, muss derzeit (Stand Ende März 2011) zum Beispiel 493 Euro bei Amazon auf den Tisch legen. In anderen namhaften Internet-Shops ist das Smartphone ab 459 Euro zu haben.

Name: E7
Hersteller: Nokia
Internet: http://www.nokia.de
Preis: ca. 460 Euro
Technische Daten:
Betriebssystem: Symbian^3
Antenne: GSM Quadband, UMTS, HSDPA
Abmessungen: 124x62x14 Millimeter
Gewicht: 176 Gramm
Display: 4,0 Zoll, 640x360 Pixel, 16 Mio. Farben
Speicher: 16 GB intern (nicht erweiterbar)
Schnittstellen: USB, Bluetooth 3.0, WLAN
Digitalkamera: 8 Megapixel, Digitalzoom, HD-Videos möglich,
Lieferumfang: Ladegerät, Stereo-Headset, USB-Kabel, HDMI-C zu HDMI-A-Adapter, Micro-USB- zu USB-Adapter
SAR-Wert: 0,56 W/kg (gering)
Extras: ausschiebbare QWERTZ-Tastatur, MP3-Player, Radio, GPS-Empfänger
Akkulaufzeit im Test: ca. 6 Stunden Sprechzeit
Pro & Contra:
umfangreiche Ausstattung
WLAN-Schnittstelle
UMTS-/HSDPA-Unterstützung
HDMI-Ausgang
HD-Videos möglich
ausschiebbare Tastatur
Kamera mit Schwächen (kein Auto-Fokus)
teils stark spiegelndes Display
nur wenige brauchbare Apps im Ovi Store
teils unübersichtliche Menü-Navigation
sehr schwer
Bewertung:
Bedienung befriedigend
Ausstattung sehr gut
Verarbeitung gut
Akkulaufzeit befriedigend
Telefonfunktion gut
Gesamtnote gut
Preis-Leistung: befriedigend

(Hayo Lücke)

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