Streaming

Streaming: TV-Inhalte, Videos und Musik aus dem Internet übertragen

Streaming liegt im Trend. Doch was ist mit dem Begriff überhaupt gemeint? Hier muss zunächst der Unterschied zwischen Streaming und Download beachtet werden. Im Gegensatz zum Download, bei dem eine Datei auf dem eigenen Rechner oder mobilem Gerät gespeichert wird, wird etwa ein YouTube-Video mittels Streaming nicht dauerhaft auf das Gerät des Nutzers übertragen. Der Zugriff erfolgt unter anderem per App oder im Browserfenster. Wird die mobile Anwendung bzw. der Browser geschlossen, ist auch das gestreamte Video nicht mehr abrufbar.

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Streamen von Multimediainhalten

In der Regel werden Multimediainhalte gestreamt. Dazu zählen beispielsweise Serien und Filme über Plattformen und Dienste wie Amazon Prime Video oder Netflix, die sich auf mobilen Geräten, einem PC oder dem Fernseher anschauen lassen. Aber auch einzelne Musiktitel oder komplette Alben eignen sich ebenfalls für Streaming, Namen wie Spotify, Groove oder Apple Music sind hier bekannte Anlaufstellen. Auch kostenlose Portale – wie das bereits erwähnte YouTube – existieren. Neben den etablierten Größen gibt es praktisch Hunderte kleinerer oder spezialisierter Anbieter, die ebenfalls Streaming erlauben. Zusätzlich ist es auch möglich, Live-Inhalte zu streamen. TV-Streaming, das Übertragen von Live-TV per Internet ermöglichen Anbieter wie Zattoo, Magine TV und waipu.tv. Beim Streaming muss es sich somit nicht zwingend um vorab aufgenommene Inhalte handeln.

Filmstream

Video-Streaming

Mit dem Abspielen von Filmen und Serien per Internet, darunter zunehmend Eigenproduktionen, haben Netflix und Amazon Prime Video schnell viele Nutzer in Deutschland gewonnen. Schon länger etabliert ist maxdome, die größte deutsche Online-Videothek. Wir stellen die Anbieter vor: Leistungen und Preise der Video-Streaming-Dienste im Überblick.

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Internet TV

TV-Streaming

TV-Inhalte finden auch per Internet (IPTV) den Weg auf den heimischen Fernseher. Neben den TV-Angeboten der Provider wie EntertainTV, Vodafone TV, Horizon & Co. stellen wir mit Zattoo, Magine TV und waipu.tv auch reine Streaming-Anbieter für Live-TV vor. Was ist bei TV-Streaming zu beachten und welche Kosten fallen an?

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Musik hören

Musik-Streaming

Zugriff auf Millionen Musiktitel und Alben über das Internet bieten Musik-Streaming-Anbieter wie Spotify, Deezer, Google Music & Co. Inhalte lassen sich auch offline auf Smartphone und Tablet anhören. Außerdem entdeckt kann man darüber immer wieder neue Lieder für sich. Wie sich die Dienste unterscheiden, was sie kosten und was bieten zeigt unsere Musik-Streaming-Übersicht.

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Fernsehen

Streaming-Hardware

Damit sich Inhalte wie Serien und Filme auf den heimischen Fernseher streamen lassen, ist die entsprechende technische Ausstattung in Form von Set-Top-Boxen, Sticks oder Adaptern erforderlich. Beliebt sind etwa Amazon Fire TV, Chromecast von Google oder Apple TV. Wo liegen die Stärken und Schwächen der jeweiligen Streaming-Hardware?

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Streaming: Was ist erlaubt?

Ist das Streaming von Inhalten legal? Im Netz finden sich einige schwarze Schafe, also Portale, die illegal auch urheberrechtsgeschützte Inhalte per Streaming anbieten. Es gibt für Internetnutzer einige Hinweise, an denen man erkennen kann, ob ein Streaming-Anbieter illegal arbeitet.

Können Sie auf einem Streaming-Portal Inhalte kostenlos nutzen, die bei einem Kauf in einem Geschäft oder Onlineshop Geld kosten? Dann handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen illegalen Anbieter, der das Urheberrecht verletzt. Ausnahmen bestätigen aber die Regel, da die legalen Anbieter hin und wieder Filme kostenlos als Werbemittel nutzen. Meistens sind die illegalen Webseiten recht einfach zu erkennen, indem Sie mit Werbung überflutet sind und auf Drittanbieter ausweichen, um ihren Content zu übertragen.

Videostreaming

Legales oder illegales Streaming

Achtung: Streaming über diese Webseiten kann auch für den Nutzer zu rechtlichen Schwierigkeiten führen! Einige Anbieter nutzen P2P-Technik, um das Streaming der Inhalte zu beschleunigen. Dadurch wird der Kunde teilweise zum Bereitsteller der illegalen Inhalte und kann rechtlich belangt werden.

Legales Streaming kostet Geld

Legale Anbieter tragen erstens bekannte Namen und arbeiten zweitens in der Regel nicht kostenlos. Impressum und weitere wichtige Bestandteile einer Webseite sind vorhanden. Im Zweifelsfall hilft eine kurze Suche im Internet: Bemühen Sie eine Suchmaschine und suchen Sie nach dem Namen des Angebots und Erfahrungswerten. Sollte es sich um einen Anbieter zweifelhafter Legalität handeln, werden Sie schnell fündig.

Jene legalen Angebote sind nicht kostenlos, werden aber dafür bequem und mit einer hervorragenden Geschwindigkeit sowie in guter Qualität angeboten. Auch HD-Filme landen damit schnell auf Notebook, PC, Tablet und Fernseher. Auf diesem Wege unterstützt man außerdem auch die Künstler und alle Menschen hinter den Produkten, die dafür maßgeblich mit verantwortlich sind. Somit trägt man auch einen Teil zum Erhalt der kulturellen Vielfalt bei.

Die Zukunft des Streamings?

Mit dem Streaming verändert sich die Mediennutzung. Es gelten keine festen Sendezeiten wie etwa beim linearen Fernsehen. Der Internetnutzer bestimmt selbst, was er wann und wo sehen und hören möchte. Die Streaming-Nutzung dürfte in den kommenden Jahren noch weiter zunehmen. Nicht jeder der Dienste ist aber am Markt erfolgreich.

Der Videostreaming-Dienst Watchever zog sich beispielsweise Ende 2016 wieder aus dem deutschen Markt zurück. Beim Video- und Musikstreaming sind es vor allem die großen US-Konzerne wie Amazon, Netflix und Apple, die mitmischen. Aufgrund ihrer globalen Verbreitung haben sie entsprechende Marktmacht und können sich die entsprechenden Lizenzrechte leisten. Verstärkt engagieren sich aber beispielsweise Amazon und Netflix auch bei Eigenproduktionen.

Neben der Online-Videothek maxdome sind es unter den deutschen Unternehmen vor allem die Provider wie Deutsche Telekom, Vodafone, PŸUR oder Unitymedia, die mit Inhalten aufwarten, die auch über das Internet übertragen werden. Streaming-TV-Anbieter wie der aus der Schweiz stammende Dienst Zattoo sind ebenfalls auf Wachstumskurs, da sie recht einfach und komfortabel den TV-Empfang per Internet ermöglichen.

Streaming treibt Datenverkehr im Netz an

Streaming treibt aber auch den Datentraffic erheblich nach oben. Gerade das Übertragen und Abspielen von HD-Inhalten und demnächst immer häufiger auch von Blockbustern und Serien in Ultra-HD lassen das monatlich genutzte Datenvolumen der Haushalte kräftig ansteigen. Kunden des Kabelnetzbetreibers Unitymedia verbrauchten beispielsweise Ende 2016 bereits im Schnitt 90 GB Datenvolumen pro Monat. Der Stream eines einzelnen Films in HD-Qualität sorgt schnell für 1 bis 2 GB an Datentraffic.

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