Der große Router-Vergleich auf onlinekosten.de

Für den Internetzugang stellt der Provider den Kunden in der Regel einen Router zur Verfügung – kostenlos oder gegen eine monatliche Nutzungsgebühr. Seit August 2016 können Internetkunden dank der Routerfreiheit auf Wunsch einen eigenen Router an ihrem Internetanschluss verwenden. Da es eine große Vielzahl an Router-Modellen für unterschiedliche Einsatzbereiche gibt, bietet unser Router-Vergleich auf einen Blick alle wichtigen Informationen zu den Routern der führenden Hersteller und Provider inklusive Kaufoptionen.

AVM Fritz!Box 7490

Fritz!Box-Router von AVM

Die Fritz!Box-Router sind sehr verbreitet in Deutschland und werden sowohl über Provider bereitgestellt als auch im Handel zum Kauf angeboten.

Zu den Fritz!Box-Routern
Telekom Speedport Smart

Speedport-Router von der Telekom

Die Hardware der Telekom läuft unter dem Namen "Speedport", welche bei der Telekom ohne Aufpreis, gegen Zuzahlung oder auf Leihbasis für die Kunden ist.

Zu den Speedport-Routern
Fritz!Box 7362 SL 1&1

1&1-Router

1&1 hat eine Vielzahl von Internet-Tarifen und bietet dazu auch Router an, die sowohl per Miete oder Kauf erhältlich sind.

Zu den 1&1-Routern
Huawei B528 (Vodafone Gigacube)

Vodafone-Router

Zu ihren jeweiligen Tarifen hat Vodafone passende Router im Angebot, die per Miete oder Kauf erhältlich sind.

Zu den Vodafone-Routern
o2 HomeBox2

O2-Router

O2 greift auf eine überschaubare Anzahl von eigenen Routern zurück, die zu den jeweiligen Internet-Tarifen passen.

Zu den O2-Routern
Vodafone R216

Mobile Router

Fürs Surfen unterwegs mit dem Laptop, Tablet oder Handy empfiehlt sich ein mobiler WLAN-Router.

Zu den mobilen Routern

Fritz!Box-Router in Deutschland weit verbreitet

Eine dominierende Position auf dem Router-Markt in Deutschland nimmt der Berliner Hersteller AVM mit seinen populären Fritz!Boxen ein. Die Palette der für Internetanschlüsse per DSL, VDSL, Kabel-Internet, Glasfaser und LTE erhältlichen Fritz!Box-Router ist groß. AVM bietet sowohl Einsteiger-Router mit abgespeckten Funktionen als auch Top-Modelle mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.

Die Fritz!Box-Router sind sowohl frei verkäuflich im Handel erhältlich oder werden von Providern vertrieben. Dabei wird die Fritz!Box von den DSL-Anbietern und Kabelnetzbetreibern vielfach als kostenpflichtige Alternative zu eigenen Router-Modellen angeboten. Mancher Internetanbieter wie etwa 1&1 setzen ausschließlich auf die Fritz!Box. Unser Router-Vergleich listet die wichtigsten Ausstattungsmerkmale der aktuellen Fritz!Boxen auf.

Deutsche Telekom stellt Speedport-Router bereit

Auf eigene Router, die unter der Marke Speedport vermarktet werden, setzt dagegen die Deutsche Telekom. Die Speedport-Router gibt es sowohl für den DSL- und VDSL-Anschluss als auch als Hybrid-Variante für die Kombination mit LTE-Mobilfunk. Die Telekom bietet die Speedport-Modelle sowohl zur monatlichen Miete als auch zum Kauf an. Die aktuellen Speedport-Router haben wir in unserem Router-Vergleich zusammengestellt.

Router bei Vodafone, 1&1 und O2

Diverse WLAN-Router zur Wahl stellen auch andere Provider wie Vodafone, 1&1 und O2. So können sich DSL- und VDSL-Kunden bei Vodafone etwa für einen EasyBox-Router oder eine Fritz!Box entscheiden. 1&1 vermarktet seine Router unter Namen wie "1&1 HomeServer Speed" und "1&1 WLAN Router", dahinter verbergen sich jedoch jeweils Fritz!Box-Modelle. O2 stellt den eigenen Kunden nach Wahl die HomeBox 2 oder ebenfalls eine Fritz!Box zur Verfügung. Je nach Router-Modell zahlen Kunden bei den Anbietern eine monatliche Gebühr für die Nutzung. Was die Router von Vodafone, 1&1 und O2 leisten, zeigen die kompakten Tabellen in unserem Router-Vergleich.

Router der Provider nutzen oder eigenen Router kaufen?

Wer nur wenige Ansprüche an einen Router stellt, kann auch die oft kostenlos von den Providern bereitgestellten Router-Modelle nutzen. Anspruchsvollere Nutzer, die zudem alle Funktionen des Routers ohne Beschränkungen seitens des Internetanbieters nutzen möchten, fahren eventuell besser, wenn sie sich einen eigenen Router zulegen. Wenn ohnehin geplant ist, einem Provider über die Mindestvertragslaufzeit hinweg treu zu bleiben, rechnet sich je nach Router-Modell ein Kauf. Eine monatliche Router-Miete von beispielsweise 5 Euro pro Monat addiert sich nach 24 Monaten zu einer Summe von 120 Euro.

Vor einem Router-Kauf empfiehlt sich ein Preisvergleich. Die von den Providern zum Kauf angebotenen Router sind teilweise subventioniert und günstiger als im Handel erhältlich. Zu beachten ist, dass sich Kunden bei eigenen Routern selbst um Updates kümmern müssen. Bei technischen Problemen ist zudem nicht der Provider, sondern der Router-Hersteller der zuständige Ansprechpartner.

Ein Router stellt einen Internetzugang für mehrere Geräte bereit

Wofür wird überhaupt ein Router benötigt? Drahtlos per WLAN oder direkt per LAN-Kabel über die Ethernet-Anschlüsse des Routers lassen sich mehrere Geräte in das Heimnetzwerk einbinden. Somit ermöglicht ein Router die schnelle und komfortable Einrichtung eines Internetzugangs etwa für den Rechner, das Smartphone, das Tablet, den Smart-TV und weitere Netzwerkgeräte.

Praktisch ist besonders die Datenübertragung per WLAN, da keine Kabel quer durch die Wohnung verlegt werden müssen. Die drahtlos erzielbaren Datenraten legen zudem stetig zu, da die WLAN-Standards ständig weiterentwickelt werden. WLAN AC ist beispielsweise erheblich schneller als der Vorgängerstandard WLAN N und lässt sich auf dem weniger stark genutzten 5-GHz-Frequenzband verwenden.

Das ist beim Router-Vergleich zu beachten

Die Wahl des richtigen Routers hängt auch von den eigenen Ansprüchen ab. Denn die Ausstattungsmerkmale der diversen Router unterscheiden sich teils erheblich.

  • Router für Einsteiger können etwa nur mit einem LAN-Port aufwarten, während sich an besser ausgestatteten Modellen gleich mehrere Ethernet-Schnittstellen für den kabelgebundenen Anschluss mehrerer PCs finden. Es sollte zudem darauf geachtet werden, ob der LAN-Anschluss lediglich Fast Ethernet (maximal 100 Mbit/s) oder Gigabit (1.000 Mbit/s) bietet. Per Gigabit-LAN lassen sich die Daten entsprechend schneller übertragen.
  • Zur Einbindung von Netzwerkgeräten wie externen Festplatten oder einem Netzwerkdrucker sind viele Router mit USB-Ports ausgestattet. Aktuelle Router-Modelle der gehobenen Preisklasse verfügen häufig über die schnelleren USB-3.0-Schnittstellen, während bei günstigeren Routern noch USB-2.0-Ports verbaut werden.
  • Ein moderner WLAN-Router kann vielfach auch als Telefonanlage eingesetzt werden. So dient der Router beispielsweise je nach Ausstattung als DECT-Basisstation für mehrere Schnurlostelefone. Sollen Telefone direkt an den Router angeschlossen werden, muss dieser über entsprechende Anschlüsse für analoge oder ISDN-Geräte verfügen. Neben den klassischen Router-Funktionen wie dem Schutz der Internetverbindung per Firewall finden sich inzwischen immer häufiger auch Komfort-Features wie ein WLAN-Gastzugang, Kinderschutz-Funktionen sowie die Nutzung als NAS oder Media-Server. Zudem können Router für anspruchsvolle Nutzer auch Smart-Home-Geräte verwalten und steuern.
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