Spiele

Zynga sucht sein Heil in einer Übernahme - und schmeißt 15 Prozent der eigenen Leute raus

Der mit Problemen kämpfende Onlinespiele- Anbieter Zynga sucht den Ausweg in einer teuren Übernahme. Der "Farmville"-Erfinder kauft für 527 Millionen Dollar den Spieleentwickler NaturalMotion.

31.01.2014, 07:56 Uhr (Quelle: DPA)
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Der mit Problemen kämpfende Onlinespiele- Anbieter Zynga sucht den Ausweg in einer teuren Übernahme. Der "Farmville"-Erfinder kauft für 527 Millionen Dollar den Spieleentwickler NaturalMotion. Die britische Firma steht hinter Games für Smartphones und Tablets wie "Clumsy Ninja" und ist zudem auf Grafik-Technologie spezialisiert.

Mitarbeiter gekündigt

Im eigenen Haus streicht Zynga zugleich 314 Jobs - das sind 15 Prozent der Belegschaft. In diesem Jahr sollen bis zu 35 Millionen Dollar vor Steuern eingespart werden, wie das Unternehmen nach US-Börsenschluss am Donnerstag mitteilte.

Zynga verliert weiter Kunden: Im vierten Quartal gab es monatlich 112 Millionen aktive Nutzer. Das waren 16 Prozent weniger als im Vierteljahr davor. Im Vorjahresquartal hatten die Zynga-Spiele noch 298 Millionen Nutzer im Monat angezogen.

Das vierte Quartal brachte einen Verlust von 25 Millionen Dollar und einen Umsatzeinbruch von 43 Prozent im Jahresvergleich auf 176 Millionen Dollar.

(Hayo Lücke)

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