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Zwei Millionen Deutsche bei Facebook registriert

Die deutsche Version des sozialen Netzwerks Facebook wächst derzeit rasant. Innerhalb von drei Monaten meldeten sich 750.000 neue Nutzer an. Die Jagd auf StudiVZ & Co. geht weiter.

28.01.2009, 17:01 Uhr
Facebook © Facebook

Im Oktober letzten Jahres hatte Marc Zuckerberg, Gründer des inzwischen weltweit größten sozialen Netzwerkes Facebook, im Rahmen seines ersten offiziellen Deutschlandbesuchs einen Frontalangriff von Facebook in Deutschland angekündigt. Der deutsche Markt ist für Facebook einer der wichtigsten in Europa.
Vervierfachung der Nutzerzahlen
Die Ankündigung von Zuckerberg war keine leere Drohung. Zählte Facebook Deutschland im Oktober 2008 rund 1,25 Millionen Mitglieder, so konnte seitdem ein rasantes Wachstum verzeichnet werden. Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtete über einen erneuten kurzen Deutschlandbesuch Zuckerbergs und seinen Auftritt bei der Burda-Media-Tagung "Digital, Life, Design" (DLD) in München. Dort verkündete er, dass Facebook nun über zwei Millionen Deutsche Nutzer zähle. Dies bedeutet ein Wachstum von rund 750.000 neuen Mitgliedern innerhalb von drei Monaten. Vor einem Jahr hatte die Mitgliederzahl lediglich bei einer halben Million gelegen. Im März 2008 ging Facebook in Deutschland an den Start. Das Ziel von Facebook sei es, die Welt durch das Teilen von Informationen zu einem besseren Ort zu machen.
Die Aufholjagd geht weiter
Zugleich bekräftigte der Facebook-Gründer, dass weiter an dem Ziel gearbeitet werde, in Deutschland die Nummer Eins bei den sozialen Netzwerken zu werden. Zwar liegen die deutschen Konkurrenten, die Holtzbrinck-Netzwerke StudiVZ, SchuelerVZ und MeinVZ sowie wer-kennt-wen.de, bei den Mitgliederzahlen noch erheblich vor Facebook. Die VZ-Netzwerke bringen es etwa zusammen auf rund zehn Millionen Mitglieder. Zuckerberg zeigte sich aber weiter optimistisch: "Ich weiß nicht, ob wir sie schon in einem Jahr überholen. Aber vielleicht in zwei oder zweieinhalb." Bald werde auch ein Facebook-Büro in Deutschland eröffnet. Zuckerberg reiste nach der Stippvisite in München weiter in die Schweiz zum Weltwirtschaftsforum in Davos.

(Jörg Schamberg)

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