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Zuckerberg: Aktuell keine Pläne, mit WhatsApp Geld zu verdienen

Nach Abschluss der Übernahme des Messengers WhatsApp durch Facebook am Montag hat sich Facebook-Chef Mark Zuckerberg nun zur Zukunft von WhatsApp geäußert. Der Nachrichtenagentur Reuters sagte er, dass es keine Pläne gebe, in naher Zukunft mit dem Messenger Geld zu verdienen.

10.10.2014, 11:00 Uhr
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Nach Abschluss der Übernahme des Messengers WhatsApp durch Facebook am Montag hat sich Facebook-Chef Mark Zuckerberg nun zur Zukunft von WhatsApp geäußert. Der Nachrichtenagentur Reuters sagte er, dass es keine Pläne gebe, in naher Zukunft mit dem Messenger Geld zu verdienen.

Investition von 21,8 Milliarden Dollar

Facebook zahlt für WhatsApp viel Geld. Der Kaufpreis von 19 Milliarden Dollar, der bei Einigung im Februar dieses Jahres verkündet wurde, ist durch den gestiegenen Aktienkurs mittlerweile auf 21,8 Milliarden Dollar angewachsen.

Wie Facebook diese Investition wieder hereinholen möchte, ist noch unklar. Damals wurde bereits betont, dass Facebook erst einmal nicht auf die Nutzerdaten zugreifen wolle. Diese sind aber Kern des Facebook-Geschäftsmodells, um den einzelnen Nutzern zielgerichtet Werbung anzeigen zu können.

Facebook verliert junge Leute

Die von Reuters zitierte Formulierung schließt die Anzeige von Werbung aber nicht gänzlich aus - auch nicht den Zugriff auf Nutzerdaten. Geld nimmt der Messenger WhatsApp bereits ein - in Form eines Jahresabos für die Nutzung der App. Dieser Betrag ist allerdings gering.

Vor dem Hintergrund, dass Facebook in den USA immer weniger junge Menschen erreicht, muss das soziale Netzwerk seiner WhatsApp-Nutzerschaft auch eine besondere Pflege angedeihen lassen.

(Peter Giesecke)

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