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YouTube Music Key wird die Deluxe-Version unter den Streamingdiensten

Google hat bereits einen Musik-Streamingdienst, arbeitet aber an einem weiteren. "Android Police" hat nun Details und Screenshots von "YouTube Music Key" veröffentlicht. Das neue, kostenpflichtige Angebot soll mit vielen Extras aufwarten und Teil von YouTube sein.

20.08.2014, 10:52 Uhr
Video© Thomas Pajot / Fotolia.com

Google hat bereits einen Musik-Streamingdienst, arbeitet aber an einem weiteren. "Android Police" hat nun Details und Screenshots von "YouTube Music Key" veröffentlicht. Das neue, kostenpflichtige Angebot soll mit vielen Extras aufwarten und Teil von YouTube sein.

Remixe, Konzertmitschnitte, Playlists

"YouTube Music Key" soll sich anscheinend zu anderen Streamingdiensten verhalten wie die Deluxe-Edition eines Albums mit Videos von Konzertmitschnitten zur farblosen Aneinanderreihung der einzelnen Tracks.

Der neue Streamingdienst von YouTube soll zusätzlich zu den Liedern exklusive Inhalte bieten wie Remixes und redaktionell zusammengestellte Playlists. Auf mobilen Geräten soll das Angebot auch als reiner Audio-Track anzuhören sein, in der YouTube-App sogar bei ausgeschaltetem Display. Für unterwegs sollen sich die Videos auch herunterladen lassen.

Einmal zahlen für beide Dienste

Dass Google ein solches Angebot plant, ist schon lange bekannt. Der bisher als "Music Pass" bekannte Dienst kam aber nicht an den Start, da die Verhandlungen mit den Musikverlagen sich dahinzogen. Laut "Android Police" werden jedoch 20 Millionen High-Quality-Tracks zur Auswahl stehen.

Ob darunter auch die Independent-Labels sein werden, die sich bislang nicht die Bedingungen von Google diktieren lassen wollten, ist nicht bekannt. Unklar ist auch noch, in welchen Ländern "YouTube Music Key" überhaupt starten wird.

In den USA soll der neue Dienst 9,99 Dollar pro Monat kosten - wie auch schon das bisherige Angebot "Google Play Music All Access", das offenbar in "Google Play Music Key" umbenannt werden soll. Dieser Preis muss auch nur einmal bezahlt werden, denn der Zugang gilt für beide Dienste.

(Peter Giesecke)

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