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Yoga, Flex und ein günstiges Tablet: Die IFA-Highlights von Lenovo

Lenovo schrumpft den Horizon All-in-One auf 20 Zoll und bringt neue Yoga-Notebooks mit bis zu 3.200 x 1.800 Pixeln. Außerdem neu: Das 199-Euro-Tablet S5000.

05.09.2013, 17:01 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Lenovo hat einen Tag vor dem offiziellen Startschuss für die IFA in Berlin neue Produkte aus allen Mobil-Kategorien vorgestellt - vom Smartphone bis zum tragbaren Desktop-Rechner. Zum Mobiltelefon Vibe X gesellen sich ein günstiges Android-Tablet, neue flexible Touch-Laptops und außerdem ein kompakter All-in-One. Alle Geräte erscheinen im vierten Quartal.

Lenovo S5000

Dünn, leicht und günstig in der Anschaffung: Das verspricht das Lenovo S5000. Der 7 Zoll große Tablet-PC mit Android 4.2 alias Jelly Bean liefert 1.280 x 800 Bildpunkte auf einem IPS-Panel mit großen Blickwinkeln und bezieht seine Antriebskraft aus einem Quad-Core mit 1,2 Gigahertz (GHz). 1 Gigabyte (GB) RAM und 16 GB Speicherplatz stellen das übrige Inventar, für Fotos und Videos sind eine 5- und eine 1,6-Megapixel-Kamera verbaut. Praktischen Zusatznutzen bietet der USB-Port. Er akzeptiert nicht nur Peripherie wie Speichersticks, sondern unterstützt auch eine Aufladefunktion für Smartphones oder andere Geräte. Der Akku im S5000 soll für sechs Stunden HD-Videos oder acht Stunden im Internet ausreichen. Vernetzen kann sich der Kunde je nach Modell per WLAN oder auch 3G-Mobilfunk. Wenn das Lenovo-Tablet auf den Markt kommt, wird es 199 Euro (WLAN) beziehungsweise 249 Euro (3G) kosten.

Lenovo Yoga 2 Pro

Die gelenkige Yoga-Notebook-Serie von Lenovo bekommt Zuwachs durch das Yoga 2 Pro, das auf Anwender mit Faible für gestochen scharfe Bildschirme abzielt. 3.200 x 1.800 Pixel hat das 13,31-Zoll-Modell zu bieten. Um von allen Seiten eine gute Sicht zu gewährleisten, gibt es ein IPS-Panel. Trotz Touchscreen ist das Yoga 2 Pro dünn und leicht: Bei einem Gewicht von 1,39 Kilogramm ist es 15,5 Millimeter hoch. Angeboten wird es verschiedenen Konfigurationen, mal mit einem Core i5 und mal mit einem Core i7 aus der aktuellen, vierten Core-i-Generation von Intel namens "Haswell". Zudem befinden sich bis zu 8 GB Arbeitsspeicher und 512 GB SSD-Speicher im Gehäuse. Kostenpunkt: Ab 1.299 Euro mit Windows 8.1.

ThinkPad Yoga

Das ThinkPad Yoga wird im November erwartet und ist die Yoga-Version für Business-Anwender. 12,5 Zoll ist das IPS-Display mit Full-HD-Auflösung groß und alternativ auch in einer entspiegelten Ausführung inklusive Stift wählbar. Beide Varianten sitzen hinter Corning Gorilla Glass für Kratzfestigkeit. Glas findet zudem für das Touchpad Verwendung. Die optional beleuchtete Tastatur lässt sich im Tablet-Modus sperren und steht dann als plan aufliegende Unterlage bereit. In der Top-Ausstattung beschert das 1,6 Kilogramm schwere Subnotebook mit einer Höhe von 19 Millimetern einen Intel Core i7 und eine 1-Terabyte-Festplatte. NFC ist auf Wunsch erhältlich, eine Spracheingabe obligatorisch. Mit einer Akkuladung hält das ThinkPad Yoga laut Lenovo "einen Arbeitstag".

Lenovo Flex: Drehbare 14- und 15-Zöller

Unter dem Modellnamen Lenovo Flex kündigte der Hersteller zwei weitere Touchscreen-Notebooks an, deren Display sich anpassen lässt. Die HD-Bildschirme der 14,1 und 15,6 Zoll großen Laptops können um 300 Grad umgeklappt werden, um die Rechner als eine Art digitaler Bilderrahmen aufzustellen. Ausgestattet mit einem Intel-Prozessor bis hin zum Modell Core i5 und einer SSD spendieren die Rechner auch eine Grafikkarte mit dediziertem Speicher: eine Nvidia GeForce GT 720M. Auch bei der Flex-Reihe ist eine Tastaturbeleuchtung möglich - bei früheren Notebooks hatte Lenovo darauf verzichtet. Preislich sind die Flex-Geräte trotz des raffinierten Doppelnutzens attraktiv: Ab 449 Euro (Flex 14) beziehungsweise 519 Euro (Flex 15) gehen sie in Schwarz-Orange oder Schwarz-Grau im Oktober an den Start.

Lenovo Flex 20: Der Horizon "in klein"

Als verkleinerte Version des Horizon All-in-One-PCs stellte Lenovo den Flex 20 ab 999 Euro vor. Der hübsch designte Display-PC im 19,5-Zoll-Format beherbergt einen Akku und ist daher mobil einsetzbar - wie der Dell XPS 18 (Test). 3,5 Kilogramm muss der Nutzer dann bewegen, wobei der Flex 20 mit einem Intel Core i7, 8 GB RAM und auf Wunsch einer SSD auch stark genug als Desktop-Rechner ist. Ohne Netzteil lässt sich der Komplett-PC aber nicht zu lange betreiben, nach zwei Stunden muss er wieder an die Steckdose. Da er sich flach auf den Tisch oder Boden legen lässt und so optimal als Bühne für Casual Games taugt, werden bereits einige Spiele vorinstalliert.

(Saskia Brintrup)

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