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Yahoo kauft Kurznachrichtendienst Blink und schließt ihn

Der Kurznachrichtendienst Blink, ein Start-up, wurde von Yahoo übernommen. Der US-Internetkonzern will den Dienst nach dem Kauf einstellen. Blink galt als Konkurrent von Snapchat.

14.05.2014, 21:11 Uhr (Quelle: DPA)
Internet© Victoria / Fotolia.com

Der Internet-Konzern Yahoo hat den Kurznachrichtendienst Blink gekauft und will ihn einstellen. Das Start-up gab die Übernahme am späten Dienstag auf seiner Website bekannt.

Blink galt als Konkurrent von Snapchat

Die sieben Angestellten sollen laut "Wall Street Journal" von Yahoo übernommen werden. Sie sollen dort an anderen Kommunikationsanwendungen arbeiten. Bei Blink werden die Mitteilungen als Text, Bild oder Audiodateien nach kurzer Zeit automatisch gelöscht. Der Anbieter galt damit als Konkurrent des Dienstes Snapchat mit seinen verschwindenden Fotos.

Der Kaufpreis wurde zunächst nicht bekannt. Yahoo-Chefin Marissa Mayer ist seit langem auf großer Einkaufstour, um das Geschäft des Internet-Pioniers auszubauen. Yahoo schwächelt bei den Werbeeinnahmen, seiner wichtigsten Geldquelle.

(Jörg Schamberg)

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