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xxl local: Voice-Flatrate mit Falle

Seit dem 1. Mai gilt für Verbindungen zu Stadtnetzbetreibern ein Aufschlag in Höhe von 0,2 Cent pro Minute. Auch xxl local-Kunden müssen zahlen.

13.06.2005, 09:01 Uhr
Welt© Julien Eichinger / Fotolia.com

Vielerorts macht die T-Com in diesen Tagen Werbung für ihren xxl local-Tarif. Sei es im Fernsehen, im Radio oder auf überdimensionalen Werbeplakaten in den Innenstädten, überall wird Telekom-Kunden das neue Angebot schmackhaft gemacht. Es verspricht kostenlose Telefonate in dem Vorwahlbereich, in dem der Anrufer wohnhaft ist. Lebt der T-Com-Kunde beispielsweise in Köln, sind Gespräche im Vorwahlbereich 0221 gratis möglich.
Nicht wirklich pauschal
Doch stimmt das wirklich? Sind alle Telefonate tatsächlich komplett kostenlos? Nicht wirklich. Aus gegebenem Anlass möchten wir an dieser Stelle nochmals darauf hinweisen, dass bei der T-Com seit dem 1. Mai ein Aufschlag für Verbindungen zu City-Betreibern erhoben wird. Telefoniert man beispielsweise zu einem Versatel-Kunden oder einem Anschluss, der bei der Tropolys-Gruppe geschaltet ist, werden pro Minute 0,2 Cent extra in Rechnung gestellt. Dieser Aufschlag ist nicht in der zusätzlichen monatlichen Grundgebühr für xxl local in Höhe von 9,95 Euro inklusive.
Genau hinschauen
Wer Pech hat und viel zu Anschlüssen von City-Carriern telefoniert, zahlt am Ende des Monats doch einen ordentlichen Betrag drauf. Allen xxl local-Kunden ist daher zu empfehlen, bei den künftigen Rechnungen etwas genauer hinzuschauen, damit gegebenenfalls für die Zukunft vorgebeugt werden kann.
Möglicherweise wird sich das Problem allerdings bald von selbst lösen. Die EU-Kommission ist auf das Problem nämlich bereits aufmerksam geworden und beschäftigt sich mit dem in ihren Augen zweifelhaften Aufschlag.

(Hayo Lücke)

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