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Xbox One: Microsoft sperrt Video-Uploads fluchender Spieler

Besitzern der neuen Spielekonsole Xbox One, die Spielszenen über die Software Upload Studio zum freien Zugriff im Internet hochgeladen haben, wurde diese Funktion von Microsoft gesperrt, wenn sie zu heftig geflucht haben.

27.11.2013, 08:31 Uhr
Microsoft© Microsoft

Besitzern der neuen Spielekonsole Xbox One, die Spielszenen über die Software Upload Studio zum freien Zugriff im Internet hochgeladen haben, wurde diese Funktion von Microsoft gesperrt, wenn sie zu heftig geflucht haben.

Microsoft: Skype wird nicht überwacht

Nach Berichten zahlreicher Betroffener hat das Unternehmen mittlerweile gegenüber US-Medien bestätigt, dass die Videos überprüft und den Nutzern zweitweilig die Rechte eingeschränkt werden. Sie können dann keine Mitschnitte mehr online stellen, die mit der Kinect-Kamera von den Spielen angefertigt wurden.

Einigen Berichten, dass auch die direkte Kommunikation zwischen einzelnen Spielern über Skype gesperrt wurde, entgegnete Microsoft, dass Skype nicht überwacht werde. Tatsächlich wurde beim Aufruf von Spielen, die eine Verbindung über Skype voraussetzen, die Fehlermeldung eingeblendet: "Wähle zum Spielen etwas anderes aus".

Trotz Sperre spielen

In der Unterzeile der Fehlermeldung gibt Microsoft sogar an, dass das "Verhalten in der Vergangenheit" der Grund für die Sperre sei. Gegenüber US-Medien verweist das Unternehmen ganz generell auf die Xbox-Live-Verhaltensregeln, dort ist die Nutzung von Upload Studio allerdings nicht einmal ausdrücklich erwähnt.

Unklar bleibt, welche Technik bei der Analyse der Videos zum Einsatz kommt und wo Microsoft sprachlich die Grenze gezogen hat. Bis auf wenige Ausnahmen sollen die Nutzer aber laut Stellungnahme trotz der Upload-Sperre weiterhin spielen können. Einige Betroffene berichten, dass der Bann nach 24 Stunden wieder aufgehoben worden sei.

(Peter Giesecke)

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  • webcam Zuletzt kommentiert von kball am 10.12.2013 um 10:19 Uhr
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