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Xbox Music: Jetzt auch gratis per Browser oder kostenpflichtig mobil per App

Microsofts Musik-Dienst Xbox Music schließt nun zu Spotify, Napster, Ampya & Co. auf: Ab sofort ist das Musik-Angebot kostenlos via Web zugänglich und außerdem auf Android- und iOS-Geräten nutzbar.

11.09.2013, 09:52 Uhr
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Auf dem mittlerweile doch recht belebten Musik-Flatrate-Markt rückt nun Microsoft einen Schritt vor: Mit Xbox Music bietet das Computer-Schwergewicht schon längst einen eigenen Musikdienst an, dieser lässt sich aber erst jetzt auf so vielfältige Weise nutzen wie die Dienste der Konkurrenz. Kurz vor dem ersten Geburtstag von Xbox Music gab Microsoft bekannt, den Musik-Streaming-Service auf weitere Endgeräte auszuweiten.

Xbox Music schließt zu Spotify, Napster & Co. auf

Damit ist der Musikkatalog der Redmonder nicht mehr auf die Xbox 360 und Hardware mit Windows 8 beschränkt, sondern hat sich für Android- und iOS-Geräte geöffnet. Die mobilen Apps konzentrieren sich bislang auf Smartphones beziehungsweise das Apple iPhone, spezielle Tablet-Apps für Androiden und das iPad sind noch nicht verfügbar. Allerdings unterscheidet sich Microsoft damit nicht vom Großteil der Musik-Dienste - denn auch dort sind Tablet-Apps oftmals noch Mangelware. Was per App aber noch nicht möglich ist, sind Musik-Downloads, um auch offline auf die Lieblingstitel zugreifen zu können. Diese Funktion ist laut Microsoft aber "demnächst verfügbar". Bis dahin können die Nutzer per Internetverbindung Titel aus dem hierzulande 18 Millionen Songs umfassenden Musikarchiv sowie Künstler-Radiosender hören und Wiedergabelisten anlegen.

Generell notwendig ist ein Xbox Music Pass, Microsofts Bezeichnung für das kostenpflichtige Musik-Abo für 9,99 Euro monatlich, das gratis 30 Tage lang getestet werden kann. Kauf-Downloads, um Lieder auch nach Abo-Ende zu behalten, sind möglich.

Sechs Monate Gratis-Musik

Ebenfalls neu: Eine Nutzung von Xbox Music per Browser. Über music.xbox.com kann mit einem Xbox-Live-Konto sogar kostenlos Musik gehört werden. Für sechs Monate gibt es hierbei keine Beschränkung, danach sind zehn Stunden pro Monat umsonst. Der Web-Zugriff soll künftig zudem um einen Radiokanal ergänzt werden. Diese Funktion zum Entdecken neuer Musikstücke ist derzeit im Kommen, auch iTunes erhält künftig einen Radio-Dienst. Geplant ist darüber hinaus ein Web-Playlist-Tool, mit dem sich ab Herbst Webseiten nach Musik beziehungsweise Interpreten durchsuchen und die Treffer zu einer Playlist zusammenbasteln lassen.

Weitere Informationen zu Konkurrenz-Diensten sowie Unterschiede zwischen den einzelnen Musik-Streaming-Anbietern sind auf unserer Musik-Streaming-Seite abrufbar.

(Saskia Brintrup)

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