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"WSJ": Nasdaq bekommt vermutlich nur niedrige Facebook-Strafe

Die New Yorker Technologiebörse Nasdaq könnte nach dem verpatzten Börsengang von Facebook im vergangenen Mai mit einer vergleichsweise niedrigen Entschädigungszahlung davonkommen.

06.02.2013, 16:01 Uhr (Quelle: DPA)
Facebook © Facebook

Die New Yorker Technologiebörse Nasdaq könnte nach dem verpatzten Börsengang von Facebook im vergangenen Mai mit einer vergleichsweise niedrigen Entschädigungszahlung davonkommen. Dies berichtet das "Wall Street Journal" am Mittwoch.

Nur ein Prozent des Schadens

Ob es nach der achtmonatigen Untersuchung nun zu einer einvernehmlichen Einigung in den Verhandlungen mit der Börsenaufsicht SEC komme, sei zwar ungewiss, die SEC erwäge aber derzeit, eine Strafzahlung von rund fünf Millionen Dollar zu verhängen. Das sind umgerechnet 3,7 Millionen Euro. Diese Summe wäre aber bloß ein Prozent der geschätzten 500 Millionen Dollar, die der New Yorker Börse an Schaden entstanden sind.

Unabhängig davon hatte die Nasdaq den Aktionären bereits angeboten, 62 Millionen Dollar an Entschädigung für möglicherweise entstandene Verluste zu zahlen. Bei dem Börsengang von Facebook war es im Mai zu massiven technischen Problemen gekommen, in deren Folge viele Händler über Stunden keine Informationen über ihre Aufträge abrufen konnten.

(Peter Giesecke)

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