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"WSJ": Google experimentiert mit 3D-Scanner in Tablets

Google will ab Juni eine Testreihe mit 4.000 Tablets produzieren, die über eine Art eingebauten 3D-Scanner verfügen. Laut "Wall Street Journal" sollen die Flachrechner unter anderem über Infaraot-Sensoren und zwei Kameras verfügen.

23.05.2014, 09:50 Uhr (Quelle: DPA)
Google© Google

Google treibt seine Pläne für mobile Geräte, die ihre Umgebung erkennen können, weiter voran. Der Internet-Konzern wolle ab kommendem Monat eine Testreihe aus 4.000 Tablets produzieren, die eine Art eingebauten 3D-Scanner haben, berichtete das "Wall Street Journal" am Freitag. Sie sollen zwei Kameras auf der Rückseite sowie Infrarot-Sensoren haben sowie Software, die diese Daten zu dreidimensionalen Abbildungen verarbeiten kann.

Wohnung vermessen oder Hilfe für Sehbehinderte

Google hatte die Pläne unter dem Namen "Project Tango" bereits im Februar vorgestellt. Der damalige Prototyp war ein Smartphone mit 5-Zoll-Bildschirm (12,7 cm). Kamera und Sensoren nähmen 250.000 3D-Messungen pro Sekunde vor, hieß es damals. Mit der Technik könnte man zum Beispiel vor dem Möbelkauf seine Wohnung vermessen oder Sehbehinderten Möglichkeiten zur Orientierung geben, nannte Google Beispiele für Anwendungsszenarien.

Zu den Partnern zählt der deutsche Bosch-Konzern, der im Geschäft mit Sensoren stark vertreten ist. Der neue Bericht ist ein Hinweis darauf, dass der Internet-Konzern das Programm weiterentwickelt.

(Jörg Schamberg)

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