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"WSJ": Bitcoin-Börse Mt.Gox gibt auf

Die insolvente Bitcoin-Börse Mt.Gox steht laut "Wall Street Journal" vor dem Aus, die Betreiber hätten ihre Sanierungspläne aufgegeben.

17.04.2014, 17:01 Uhr (Quelle: DPA)
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Die insolvente Bitcoin-Börse Mt.Gox hat laut einem Zeitungsbericht ihre Sanierungspläne aufgegeben. Die Betreiber hätten stattdessen vor Gericht die Auflösung beantragt, berichtete das "Wall Street Journal" am Mittwoch unter Berufung auf informierte Personen.

Verlust von 850.000 Bitcoins eingestanden

Der in Tokio ansässige Marktplatz war die größte Handelsplattform für die digitale Krypto-Währung. Ende Februar meldete Mt.Gox Insolvenz an und gestand den Verlust von 850.000 Bitcoins ein. Ihren Wert bezifferten die Betreiber auf 473 Millionen Dollar. Später fand Mt.Gox rund 200.000 Bitcoins in einer vergessenen digitalen Geldbörse wieder.

Die seit 2009 verfügbare Kunstwährung Bitcoin ist nach Angaben der Deutschen Bundesbank mit hohem Risiko verbunden: "Bitcoins sind kein Zahlungsmittel, sondern ein hoch spekulatives Finanzinstrument", hatte ein Vorstandsmitglied der Bundesbank Mitte März gewarnt.

(Jörg Schamberg)

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