Spiele

Wowereit: Computerspielbranche wichtig für Berlin

Am Donnerstag wird in Berlin der mit 500.000 Euro dotierte Deutsche Computerspielpreis verliehen. Bürgermeister Klaus Wowereit betonte anlässlich dessen, wie wichtig Spiele für die Wirtschaft seien.

28.04.2010, 19:01 Uhr (Quelle: DPA)
Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hält Computerspiele für einen wichtigen Wirtschaftsfaktor für die Stadt. Sie seien "viel mehr als ein schönes Hobby für Freaks", sagte Wowereit am Mittwoch. Am Donnerstag wird - erstmals in Berlin - der mit 500.000 Euro dotierte Deutsche Computerspielpreis verliehen.

Unbestreitbar: Games sind Kulturgut

"Games sind große Kunst und damit ein Kulturgut des 21. Jahrhunderts", so Wowereit. Gleichzeitig seien sie ein bedeutender, dynamischer Wirtschaftsfaktor, der Jobs schaffe, auch und gerade in Berlin. Dort zählt die Branche rund 130 Unternehmen.

Der Deutsche Kulturrat begrüßte, dass pädagogisch wertvolle Spiele von Kulturstaatsminister Bernd Neumann und den Fachverbänden mit einem Preis gewürdigt werden. "Computerspiele sind Kulturgut. Diese Aussage wird heute im Kulturbereich von niemandem mehr ernsthaft bestritten", erklärte der Geschäftsführer des Dachverbandes, Olaf Zimmermann.

Kern der Deutschen Gamestage in Berlin ist "Quo Vadis" - die nach Veranstalterangaben deutschlandweit größte Konferenz von Spiele- Entwicklern. 50 Workshops, Vorträge und Diskussionen sind geplant. Oscarpreisträger Volker Engel ("Independence Day") wird bei den Gamestagen über die visuellen Effekte im Film "2012" berichten.

(Saskia Brintrup)

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