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Workmail: Amazon wird zum E-Mail-Provider

Unternehmen können in Zukunft ihre E-Mails, Adressbücher und Termine über Amazon verwalten. Der Dienst Workmail ist zwar bloß als Betaversion erschienen; der Cloudanbieter besetzt aber ein Feld, wo Google und Apple schon längst präsent sind.

29.01.2015, 14:31 Uhr
Amazon© Amazon

Unternehmen können in Zukunft ihre E-Mails, Adressbücher und Termine über Amazon verwalten. Der Dienst Workmail ist zwar bloß als Betaversion erschienen und derzeit nur von wenigen zu nutzen; er zeigt aber, wohin die Reise geht. Der Cloudanbieter besetzt ein Feld, wo Google und Apple schon längst präsent sind.

Der übliche Funktionsumfang

Das Rad wurde von Amazon allerdings nicht neu erfunden. Neben E-Mails werden Kontakte, Kalender und Aufgaben verwaltet - einschließlich Freigabemöglichkeit für verschiedene Gruppen im Unternehmen. Gegen Aufpreis lassen sich ebenfalls große Dateien im Team tauschen. In diesem Zusammenhang wurde auch Amazon Zocalo in Amazon Workdocs umbenannt.

Amazon Workmail kann mit allen gängigen Mailprogrammen wie Microsoft Outlook genutzt werden, aber auch als Webmail im Browser. Auf mobilen Geräten lässt sich der neue Dienst per Activesync synchronisieren.

Daten bleiben in der EU

Die Daten werden bei Amazons eigener Webhostingsparte Amazon Web Services gespeichert. Dabei bleiben diese immer in der Region, die bei Vertragsbeginn gewählt wurde - also in der EU oder in den USA. Die Betaversion lässt sich derzeit nur von Unternehmen in Northern Viriginia in den USA oder in Irland nutzen. Die Daten werden verschlüsselt gespeichert und übertragen.

Unternehmen können mit bis zu 25 Mitarbeitern Amazon Workmail kostenlos testen. Danach werden 4 Dollar pro Nutzer berechnet, mit Workdocs 6 Dollar. Jedem Nutzer stehen dann 50 GB zur Verfügung.

(Peter Giesecke)

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