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WLAN-Festplatten von Seagate synchronisieren mit Dropbox und Google Drive

Die neuen "Seagate Wireless Plus"-Festplatten bauen ein eigenes WLAN-Netz auf und ermöglichen so den Anschluss von mehreren Geräten. Das können iPhone und iPad, Smartphones und Tablets mit Android, aber auch das Kindle Fire oder Computer und Tablets mit Windows 8 oder Windows RT sein.

13.05.2014, 13:01 Uhr
Google© Google

Die kabellosen Festplatten "Seagate Wireless Plus" haben jetzt Zugang zu weiterem Speicherplatz erhalten, der in der Cloud liegt – zum Beispiel bei Dropbox oder Google Drive. Darüber sollen keine größeren Datenmengen gespeichert, sondern per Synchronisation die Daten besser gesichert werden.

Offline auf Cloud-Daten zugreifen

Die Festplatten bauen ein eigenes WLAN-Netz auf und ermöglichen so den Anschluss von mehreren Geräten. Das können iPhone und iPad, Smartphones und Tablets mit Android, aber auch das Kindle Fire oder Computer und Tablets mit Windows 8 oder Windows RT sein. Die "Seagate Wireless Plus" wird dann per App angesprochen.

Die neue Sync-Funktion mit dem Cloud-Speicher macht es möglich, auch unterwegs ohne Internetzugang auf alle Cloud-Daten zuzugreifen. Geänderte Dateien werden zuerst auf der Seagate-Festplatte abgelegt und nach einem erneuten Netzkontakt dann mit der Dropbox oder Google Drive abgeglichen.

Zwei Terabyte für etwa 145 Euro

Die WLAN-Festplatten sollen vor allem mit mobilen Geräten genutzt werden, per Apple Airplay und DLNA können aber auch große Bildschirme direkt angesprochen werden. Für Smart-TVs und Blu-ray-Player von Samsung gibt es ebenfalls eine App.

Eine Akkuladung soll für den Dauerbetrieb von bis zu zehn Stunden reichen. Die kabellose Festplatte "Seagate Wireless Plus" mit 500 Gigabyte soll umgerechnet 110 Euro kosten, mit einem Terabyte 130 Euro und mit zwei Terabyte 145 Euro.

WLAN-Festplatte auch mit Samsung-Namen?

Das Tech-Blog SammyHub berichtet auch von einer neuen WLAN-Festplatte, die den Schriftzug Samsung trägt. Seagate hatte Ende 2011 die HDD-Sparte von Samsung übernommen. Eine Quelle für diese Ankündigung wird allerdings nicht genannt.

Der Samsung-Mediaplayer soll bis zu fünf Geräte gleichzeitig mit Datenstreams versorgen können. Ein weiteres Gerät soll auch über USB 3.0 angeschlossen und sogar geladen werden können. Anscheinend reicht die Festplattengröße aber nur bis 1,5 Terabyte.

(Peter Giesecke)

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