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"Wire": Neue Kommunikations-App soll WhatsApp und Co Konkurrenz machen

WhatsApp, Skype, Twitter und viele mehr: Es gibt zahlreiche Kommunikations-Dienste und -Apps. Dennoch will ein Schweizer Unternehmen mit der neuen App "Wire" nun bei Nutzern punkten. Die App läuft sowohl unter iOS als auch unter Android. Mit an Bord des Teams sind erfahrene Branchenexperten.

03.12.2014, 10:46 Uhr (Quelle: DPA)
Handy Telefonat© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Eine neue Kommunikations-App aus der Schweiz will WhatsApp und Co Konkurrenz machen. Die Anwendung "Wire" ist für Kurznachrichten, Anrufe sowie das Teilen von Musik, Bildern und Videos gedacht. Sie soll nahtlos auf Smartphones, Tablets und Computern funktionieren, wie das Gründer-Team am Mittwoch ankündigte. Die Firma hat ihren Sitz in Zug und ein Entwicklungszentrum in Berlin.

Erfahrene Branchenexperten mit an Bord

Die "Wire"-App läuft sowohl auf iPhones und iPads als auch auf Geräten mit dem Google-Betriebssystem Android sowie Apple-Computern. Es können Videos von YouTube sowie Musik von dem Berliner Streaming-Anbieter SoundCloud geteilt werden.

Der Markt für Internet-Kommunikation ist hart umkämpft. Eine zentrale Rolle spielt der Kurznachrichtendienst WhatsApp mit über 600 Millionen Nutzern. Die schon lange angekündigte Anruf-Funktion wurde zwar immer noch nicht umgesetzt, aber WhatsApp kann auf die Infrastruktur des neuen Besitzers Facebook bauen. Auf Apple-Geräten gibt es hauseigene Dienste wie iMessage für Kurznachrichten und FaceTime für Videotelefonie. Außerdem gibt es noch diverse Messaging-Dienste.

Im Geschäft ist auch noch der Pionier Skype, der heute zu Microsoft gehört. Skype-Mitgründer Janus Friis ist einer der Unterstützer von "Wire".

Das Team hinter "Wire" hat Erfahrung in dem Markt. Chef und Mitgründer Jonathan Christensen arbeitete zuvor unter anderem am MSN Messenger bei Microsoft. Technik-Chef Alan Duric war bei einem Anbieter von Internet-Telefonie. Bei der Firma ist auch Koen Vos, der die SILK-Technologie für Gespräche über das Internet erfunden hat.

(Jörg Schamberg)

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