LTE-Ausbau

"Wir jagen Funklöcher": Telekom gibt weitere 50 Gewinner-Orte bekannt

Die Deutsche Telekom errichtet in 50 weiteren Kommunen Mobilfunk-Standorte. Damit schließt der Bonner Konzern im Rahmen der Aktion "Wir jagen Funklöcher" insgesamt 100 Funklöcher durch den Bau neuer Mobilfunkmasten.

Jörg Schamberg, 28.04.2020, 10:26 Uhr
Mobilfunkmast© Kara / Fotolia.com

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die Aktion "Wir jagen Funklöcher" gestartet. Zusätzlich zum ohnehin geplanten LTE-Ausbau sollten Funklöcher in 50 Kommunen geschlossen werden. Die 50 Gewinner der Aktion wurden Ende Februar 2020 veröffentlicht. Der Bonner Konzern hatte zudem mitgeteilt, dass die Aktion wegen der großen Nachfrage ausgeweitet werde und weitere 50 Standorte LTE-Mobilfunkmasten erhalten sollen. Diese weiteren Gewinner gab die Telekom am Dienstag bekannt. Insgesamt sollen im Rahmen der Aktion somit 100 Funklöcher geschlossen werden.

Telekom: Es lohnt sich, neue Wege zu gehen

"Wir haben die Zahl der Gewinner verdoppelt, weil die Aktion sehr viel Begeisterung und Engagement in den Kommunen ausgelöst hat", sagt Telekom Deutschland-Technikchef Walter Goldenits. "Wir jagen Funklöcher‘ zeigt, dass Mobilfunkausbau anders gehen kann, wenn alle an einem Strang ziehen. Wir haben ein Interesse und die Kommunen haben ein Interesse – und das Ergebnis ist: ein Funkloch weniger. Es zeigt sich, dass es sich lohnt, neue Wege zu gehen", so Goldenits.

Großteil der neuen Standorte soll bis Ende 2020 funken

Die ersten beiden Standorte, die im Rahmen der Aktion gebaut wurden, funken bereits im rheinland-pfälzischen Vielbach und im bayerischen Dettelbach. Die meisten Standorte sollen trotz der Corona-Pandemie bis Ende 2020 in Betrieb genommen werden. Die Aktion "Wir jagen Funklöcher" sei nur eine Ergänzung des Mobilfunkausbaus der Telekom. Jährlich baue die Telekom rund 2.000 Mobilfunk-Standorte in Deutschland. An der "Funklöcher"-Aktion hatten sich 539 Kommunen beteiligt. Derzeit prüfe die Telekom, inwieweit sie weiteren Kommunen entgegenkommen kann. Möglich sei eventuell eine Integration in die Ausbauplanung für die nächsten zwei Jahre.

In den Gewinner-Kommunen seien die vorgeschlagenen Standorte bereits vorab von den Funknetzplanern der Telekom auf ihre Tauglichkeit geprüft worden. Im nächsten Schritt gebe es nun Vor-Ort-Begehungen. Dabei werde sich zeigen, ob die Standorte tatsächlich nutzbar sind. Nach erfolgreicher Prüfung werde ein Anmietvertrag aufgesetzt und unterschrieben. Der Bau des neuen Standorts könne dann starten.

Das sind die weiteren 50 Gewinner der Telekom-Aktion "Wir jagen Funklöcher":

Baden-Württemberg

  • Dornhan
  • Geisingen
  • Sulz am Neckar
  • Unlingen
  • Waldenburg

Bayern

  • Aubstadt
  • Eyershausen

Hessen

  • Driedorf
  • Ehrenberg OT Reulbach
  • Ringgau
  • Schöffengrund

Mecklenburg-Vorpommern

  • Passow

Niedersachsen

  • Auhagen
  • Börger
  • Firrel
  • Lage
  • Lingen (Ems)
  • Lüder

Nordrhein-Westfalen

  • Leichlingen (Rheinland)
  • Mechernich
  • Rheda-Wiedenbrück
  • Übach-Palenberg
  • Vettweiß
  • Weilerswist

Rheinland-Pfalz

  • Asbach
  • Bad Dürkheim
  • Braunshorn
  • Bubach/Budenbach/Horn (Hunsrück)
  • Buchholz
  • Dickendorf
  • Friesenhagen
  • Hallgarten
  • Hergenroth
  • Herrstein
  • Kludenbach
  • Körperich
  • Mandel
  • Marienrachdorf
  • Scheibenhardt
  • Steinefrenz
  • Völkersweiler
  • Wiebelsheim

Saarland

  • Schmelz

Sachsen

  • Dippoldiswalde
  • Rothenburg/O.L.

Sachsen-Anhalt

  • Mücheln (Geiseltal)

Schleswig-Holstein

  • Hedlingen
  • Rügge

Thüringen

  • Kölleda OT Burgwenden und Großmonra
  • Nobitz
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