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Windows XP und Office für drei Dollar

Der US-Computerkonzern Microsoft bietet Billig-Versionen seiner Software für Entwicklungsländer an. Ein für Studenten ausgelegtes Paket soll nur drei Dollar kosten.

20.04.2007, 11:31 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Der US-Computerkonzern Microsoft bietet Billig-Versionen seiner Software für Entwicklungsländer an. Ein für Studenten ausgelegtes Paket mit dem Betriebssystem Windows XP und den Office-Anwendungen werde noch in diesem Jahr für drei Dollar vertrieben, sagte Microsoft-Chef Bill Gates bei der Vorstellung der Aktion in Peking. Die Software werde direkt an Regierungen von Ländern verkauft, die "geeignet" seien.
Vormachtsstellung zementieren
Die Billig-Software ist Teil eines Programms, mit dem Microsoft bereits seit längerem die Nutzung von Computer-Technologie in Entwicklungsländern voranbringen will. Beobachter gehen davon aus, dass die von Microsoft unter dem Mantel der Entwicklungshilfe betriebenen Aktionen auch eine Vormachtstellung der Firma in den aufstrebenden Staaten der Erde zementieren soll.

(Denise Bergfeld)

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