Security

Windows XP: Großbritannien zahlt 6,7 Millionen Euro für verlängerten Support

Am 8. April stellt Microsoft den Support für das Betriebssytem Windows XP offiziell ein. Auch wenn der Termin lange bekannt war, wurde vielerorts der Umstieg so behäbig angegangen, dass er noch nicht vollzogen wurde.

07.04.2014, 19:01 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Am 8. April stellt Microsoft den Support für das Betriebssystem Windows XP offiziell ein. Auch wenn der Termin lange bekannt war, wurde vielerorts der Umstieg so behäbig angegangen, dass er noch nicht vollzogen wurde. Grund dafür ist auch, dass Spezialanwendungen neu entwickelt oder zumindest mit viel Aufwand angepasst werden müssen. Dies trifft auch in Großbritannien zu. Dies berichtet "ComputerWeekly".

24.000 Euro Rabatt bei 6,7 Millionen Euro

Die britische Regierung hat deshalb für die eigenen Einrichtungen sowie für Schulen und das Gesundheitswesen einen verlängerten Support der Windows-XP-Rechner vereinbart und zahlt dafür 6,7 Millionen Euro für zwölf Monate. Microsoft liefert nun weiterhin wichtige und kritische Sicherheitsupdates für Windows XP, Office 2003 und Exchange 2003.

Diesen verlängerten Support bietet Microsoft auch jedermann kostenpflichtig an. Bei mehr als 250 Arbeitsplätzen ist jedoch eine spezielle Vereinbarung mit Microsoft notwendig. Die Bündelung der unterschiedlichsten Einrichtungen in Großbritannien soll zu einer Ersparnis von 24.000 Euro geführt haben.

Auch Niedersachsen zahlt

Auch hierzulande haben bereits erste öffentliche Einrichtungen eine Verlängerung des Windows-XP-Supports vereinbart. Das Land Niedersachsen setzt Steuergelder ein, um auf etwa 8.000 Rechnern ein abgesichertes Windows XP länger laufen zu lassen.

(Peter Giesecke)

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