Microsoft-Mitteilung

Windows 10 Oktober-Update: Gelöschte Dateien lassen sich retten

Das in der vergangenen Woche verteilte Oktober-Update für Windows 10 kann zum Verlust von Daten führen. Doch Microsoft gibt Kunden nun Hoffnung, dass sich die im Dokumentenverzeichnis gelöschten Dateien wiederherstellen lassen.

Jörg Schamberg, 09.10.2018, 10:09 Uhr
Windows 10© Microsoft Corporation

Redmond - Am Wochenende hatte Microsoft die weitere Verbreitung des großen Oktober-Updates für Windows 10 vorübergehend gestoppt. Ursache waren Meldungen von Nutzern über gelöschte Dateien nach Installation des Updates. Microsoft hat Nutzer, die sich die Installationsdatei bereits heruntergeladen haben, vor einer Installation der Windows-Aktualisierung gewarnt. Der US-Konzern prüfe die mit dem Update aufgetretenen Probleme. Laut einem Bericht von "Golem" besteht wohl Hoffnung, dass die fälschlicherweise gelöschten Daten der Kunden wiederhergestellt werden können.

Microsoft will gelöschte Dateien wiederherstellen

Dies habe das Unternehmen zumindest in einem Tweet an Teilnehmer des Windows-Insider-Programms zugesagt. Die Microsoft-Techniker hätten entsprechende Tools, um die Rechner wieder in einen guten Zustand zu versetzen. Wer einen Datenverlust durch das bereits installierte Update für Windows erlitten hat, kann sich an den Microsoft-Kundensupport richten. Dieser ist in Deutschland telefonisch unter der Rufnummer 01806-67 22 55 erreichbar.

Datenverlust im Dokumentenverzeichnis

Wie "Golem" mit Bezug auf Microsoft berichtet, können Nutzer von Windows 10 schnell überprüfen, ob sie von dem Update-Problem betroffen sind. Im Dokumentenverzeichnis würden sich in dem Fall gar keine Dokumente mehr befinden. Es würden keine vereinzelten Dateien gelöscht. Sind also noch Dateien im Dokumente-Ordner vorhanden, so soll es nicht zu einem Datenverlust gekommen sein.

Unverständlich: Microsoft soll bereits vor Veröffentlichung des Oktober-Updates von Teilnehmern des Windows-Insider-Programms auf einen Datenverlust durch das Update hingewiesen worden sein. Der US-Konzern hatte das Rollout dennoch gestartet.

Weiterführende Links
Kommentieren Forum

Dieser Artikel wurde noch nicht kommentiert. Schreiben Sie uns Ihre Meinung!

Zum Seitenanfang