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Wilde Gerüchte um BenQ Mobile

Das "Manager-Magazin" will erfahren haben, dass der taiwanesische Konzern seine Handy-Sparte verkaufen will. BenQ Mobile weist diese Aussagen aber zurück.

20.09.2006, 14:15 Uhr
Handy Telefonat© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Was ist nur bei BenQ Mobile los? In der Presse jagt eine Meldung die nächste. Der Auslöser: Das "Manager-Magazin" will erfahren haben, dass der taiwanesische Konzern seine Handy-Sparte verkaufen will. BenQ selbst weist diese Aussagen aber zurück.
Wird bereits verhandelt?
Das Manager-Magazin berichtet, dass Spartenchef Clemens Joosimmer größere Verluste an die Muttergesellschaft gemeldet habe. BenQ-Chef Kuen-Yao Lee plane nun, die Fertigung von Mobiltelefonen an einen Outsourcing-Spezialisten zu verkaufen. Seit zwei Monaten sollen bereits Verhandlungen mit der taiwanischen Foxconn sowie mit dem US-Unternehmen Jabil über die BenQ-Fabriken in Europa und Asien laufen.
"Wilde Spekulationen
BenQ Mobile betonte gegenüber onlinekosten.de, dass dies "wilde Spekulationen" seien, an denen sich das Unternehmen nicht beteilige. BenQ bestätigte aber, dass Fertigungslinien geschlossen werden, unter anderem auch in einem mexikanischen Werk. Dies sei aber kein Geheimnis. In Taiwan werden zudem künftig insgesamt fünf Fertigungslinien geschlossen. Einen Abbau von Arbeitsplätzen soll es dabei aber nicht geben.
Vor rund einem Jahr erst hatte BenQ die Mobiltelefon-Fertigung von Siemens übernommen und wollte die defizitäre Handysparte umfassend sanieren. Im vergangenen Juli kündigte BenQ dann die Streichung von 277 Arbeitsplätzen in München an.

(Denise Bergfeld)

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