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WhatsApp vom PC schreiben

Der beliebte Messenger WhatsApp lässt sich ab sofort auch an einem Computer nutzen, auf dem der Chrome-Browser läuft. Mit dem Sprung auf den PC war bereits gerechnet worden, allerdings überrascht die Umsetzung.

22.01.2015, 10:16 Uhr
Laptop© Micha Bednarek / Fotolia.com

Der beliebte Messenger WhatsApp lässt sich ab sofort auch an einem Computer nutzen, auf dem der Chrome-Browser läuft. Mit dem Sprung auf den PC war bereits gerechnet worden, allerdings überrascht die Umsetzung, denn sie führt zu einigen Einschränkungen.

Keine eigenständige App

WhatsApp ist auf dem PC keine App, die eigenständig kommunizieren kann, sondern eine Verlängerung der Smartphone-App. Das ist ein entscheidender Unterschied, denn so geht der gesamte Datenverkehr durch das Smartphone. Dieses muss deshalb über eine ständige Verbindung mit dem Internet verfügen.

Wenn der Akku des Smartphones also leer ist, lassen sich keine WhatsApp empfangen und verschicken, indem der Laptop aufgeklappt wird.

Einfache Koppelung

Allerdings ist damit das Problem gelöst, wie die Daten zwischen verschiedenen Geräten synchronisiert werden. Da alle Daten über das Smartphone laufen, liegt dort immer das Original. Auf dem PC werden die Daten nur gespiegelt.

Smartphone und PC miteinander zu verbinden, ist recht einfach. Im Chrome-Browser wird die Seite web.whatsapp.com aufgerufen, der dort erscheinende QR-Code mit dem Smartphone eingescannt. Schon steht die direkte Verbindung, die per https verschlüsselt ist. Ob und wann andere Browser unterstützt werden, ist noch unklar.

Nicht mit dem iPhone

Um diese Technik zu nutzen, muss eine neue Version von WhatsApp heruntergeladen werden. Dieses gibt es für Android, Blackberry und Windows Phone, nicht aber für iOS. Laut WhatsApp erlauben die Richtlinen des App Stores dieses nicht.

Im Alltag wird die neue Funktion keinen großen Unterschied machen. Es fällt leichter, Inhalte, die auf dem Computer liegen, per WhatsApp zu verschicken. Es fällt aber auch leichter, längere Texte zu verschicken. Die langsamere Eingabe über das Smartphone hat bisher dazu gezwungen, sich kurz zu halten.

(Peter Giesecke)

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