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WhatsApp dank Update bald mit VoIP-Telefonie und Mitschnitt-Funktion

Allen Sicherheits-Debatten zum Trotz startet der Textmessenger WhatsApp weiter durch: Der Dienst soll einem Bericht zufolge bereits 600 Millionen Nutzer zählen und in Kürze nicht nur Telefonate, sondern auch deren Mitschnitte erlauben.

13.10.2014, 17:31 Uhr
Welt© Julien Eichinger / Fotolia.com

Mit einfachen Textmeldungen, kostenlosem Foto- und Video-Anhang und Gruppenfunktion hat der Messenger WhatsApp Furore gemacht. Die Teenager-Nische hat der Dienst längst verlassen – kaum ein Verein, ein Kollegen-Team oder eine Interessengruppe, die sich nicht gegenseitig mit Hilfe des inzwischen zu Facebook gehörenden Messenger-Dienstes auf dem Laufenden hält. Mit dem nächsten Update soll einem Medienbericht zufolge die im Frühjahr angekündigte Telefonie-Funktion eingeführt werden.

Geektime: 600 Millionen nutzen WhatsApp

Damit zieht WhatsApp mit Diensten wie Viber, Skype, Tango, der Videochat-Funktion "Google Hangout" von Google+ und Facebook gleich. Mehr noch, die App mit dem grünen Icon hätte die Nase vorn, denn die Telefonfunktion soll Gespräche außerdem aufnehmen können. Das berichtet Bloggerin Simona Weinglass im Blog geektime.com.

Mit Hilfe der Telefonie-Option können die Nutzer sich über die Datenverbindung gegenseitig anrufen. Die Mitschnitt-Funktion soll in dem Dienst zentral angelegt sein, heißt es in dem Blogger-Beitrag. Ob es eine Option zur Genehmigung des Mitschnitts geben wird, ist noch offen – wenn nicht, so dürfte die Aufnahme-Möglichkeit eine Reihe von rechtlichen Fragen aufwerfen. Wann das Update kommen soll, wird ebenfalls verschwiegen.

Koum: WhatsApp will "wenig über Nutzer wissen"

WhatsApp hat geektime.com zufolge bereits 600 Millionen Nutzer, gerät aber immer wieder wegen seiner mangelhaften Sicherheitseinstellungen ins Visier der Kritik.

Die Mitschnitt-Funktion könnte hier Öl ins Feuer gießen – auch wenn WhatsApp-Mitbegründer Jan Koum derlei Bedenken zerstreut. "Als Firma wollen wir so wenig wie möglich über unsere Nutzer wissen", sagte er anlässlich der Ankündigung der Gesprächsfunktion im Februar auf der Mobilfunk-Messe Mobile World Congress in Barcelona.

(Dorothee Monreal)

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