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WePad: Ansturm auf Vorbestellung bei Amazon

Der Startschuss für die Vorbestellung des Tablet-PC im WePad Online-Shop fiel am Dienstagabend. Vertriebspartner ist das Online-Versandhaus Amazon. Laut neofonie soll das WePad 3G bereits ausverkauft sein.

28.04.2010, 08:19 Uhr
Amazon© Amazon

Das WePad, der Tablet-PC des Berliner Unternehmens neofonie, macht weiter von sich reden. Nach einer wenig gelungenen ersten Pressekonferenz, hatte Unternehmenschef Helmut Hoffer von Ankershoffen eine kleine Gruppe ausgewählter Journalisten und Blogger am Montag zu einer erneuten Vorführung des WePad geladen. Und diesmal kam wirklich die eigene Bedienoberfläche WeOS zum Einsatz. Noch ist nicht alles perfekt, etliches muss noch optimiert werden, doch bis zum Softlaunch im Juli bleiben noch rund zwei Monate Zeit. Erst im August ist der reguläre Verkaufsstart mit großen Stückzahlen geplant. Seit rund 20 Uhr am Dienstagabend kann das WePad nun auch offiziell vorbestellt werden.

Amazon liefert WePad kostenlos

Die Überraschung: Als erster Vertriebspartner fungiert das führende Onlineversandhaus Amazon. Neofonie kündigte über die WePad-Seite auf Facebook die Vorbestellmöglichkeit an. Zahlreiche Interessenten an dem Tablet-PC hatten den ganzen Tag immer wieder den WePad Online-Shop angesteuert und zunächst vergeblich auf den Start der Vorbestellphase gewartet. Dieser erfolgte aber erst am Dienstagabend - und schien wie schon bei der ersten Pressekonferenz ein klein wenig überstürzt. Denn das WePad-Team wies noch auf Fehler auf der Amazon-Webseite hin: "Amazon.de wird die im eigenen Online-Shop eingetragenen Produkt-Informationen schnellstmöglich vervollständigen und korrigieren.... An Produktspezifikationen und Timeline der Markteinführung ändert sich nichts." Amazon gab in der Artikelbeschreibung unter anderem fälschlicherweise noch 16 statt 32 Gigabyte Speicherplatz für das WePad 3G an. Auch Produktfotos des WePad waren bei Amazon noch nicht zu finden.

Großes Interesse am WePad - bereits ausverkauft?

Die Nachfrage nach dem WePad ist aber offenbar schon hoch. Um 22 Uhr am Dienstagabend nahm das 569 Euro teure WePad 3G mit UMTS und GPS bereits den Amazon.de-Verkaufsrang 5 im Bereich Elektronik ein. Weniger gefragt scheint zum Start der einfacher ausgestattete, aber mit einem Preis von 449 Euro auch günstigere, Standard-WePad mit 16 GB und WLAN zu sein. Zum gleichen Zeitpunkt nahm diese Variante aber immerhin den Verkaufsrang 176 ein. Und auch neofonie meldete sich um 22 Uhr noch einmal mit einem Eintrag auf Facebook: " Das WePad 3G ist nach einer guten Stunde Verkaufszeit jetzt Verkaufsrang Nr. 2 und ausverkauft. Wir vermuten das bricht alle Rekorde." Es wurden allerdings keine Angaben zur Höhe der Vorbestellungen gemacht. Helmut Hoffer von Ankershoffen gab sich in einer ersten Reaktion jedoch überrascht: "Wenn das stimmt, sind wir überwältigt. Wir werden sofort die Fertigungskapazitäten aufstocken".

Zukünftig soll es aber auch von Verlagspartnern subventionierte WePads geben. Diese könnten Kunden, etwa bei Abschluss eines Zeitschriften-Abonnements, vergünstigt erhalten. Als erster Verlag wird Gruner+Jahr ein digitales Stern eMagazin für das WePad anbieten. Die Konditionen sollen allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden.

(Jörg Schamberg)

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