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Weiße Flecken schrumpften um 30 Prozent

Auch in ländlichen Regionen steht immer mehr Nutzern schnelles Internet zur Verfügung - vor allem dank kleiner Versorgungsunternehmen. Aber auch die Branchen-Riesen haben sich dem Kampf gegen Weiße Flecken verschworen. Wenn auch nicht ganz uneigennützig - denn in der Ferne winkt das lukrative Großstadtgeschäft.

26.03.2011, 09:01 Uhr
Notebook© Roman Hense / Fotolia.com

Deutschland nimmt weiterhin Kurs auf die Gigabit-Gesellschaft: Die "Weißen Flecken" schrumpfen Schritt für Schritt zu Punkten. So sieht es jedenfalls der Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM). Gemeint sind die ländlichen Gebiete ohne Breitbandversorgung. Die Zahl der Haushalte ohne schnelles Internet sei seit Sommer 2010 von 1,1 Millionen um rund 30 Prozent gesunken, so der Verband.

Logbuch für Kampf gegen "Weiße Flecken"

Vor allem den kleinen und mittelständischen Unternehmen sei dieser Fortschritt zu verdanken, betont der VATM. Sie hätten den Breitbandausbau maßgeblich via Funk, Satellit oder Glasfaseranbindung vorangetrieben.

Aber auch die großen Konzerne legen nicht die Hände in den Schoß. Im vergangenen Jahr hat die Deutsche Telekom ihr selbst gestecktes Ziel erreicht und nach eigenen Angaben über 1.000 weiße Flecken mit schnellem Internet versorgt. 2011 sollen 1.500 folgen.

Weiterer Hoffnungsschimmer für Unterversorgte: Der Breitband-Turbo LTE. Denn die Bundesnetzagentur hat verfügt, dass Provider wie o2, Telekom und Vodafone zunächst die weißen Flecken mit der neuen Technologie versorgen müssen, bevor sie die lukrativen Großstädte in Angriff nehmen dürfen. Das könnte die Versorgung abgeschiedener Regionen beschleunigen.

Aktuelles rund ums Thema wachsende Breitbandversorgung und Erfolgsgeschichten kleiner und mittelständischer Versorgungsunternehmen werden seit März auf dem VATM-Portal www.weisse-flecken.de veröffentlicht.

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(Dorothee Monreal)

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