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Web-Radios: Gratis-Musik aus dem Netz

Die Redaktion von onlinekosten.de hat sich die populärsten Hörfunkanbieter im Netz einmal näher angesehen und miteinander verglichen: Last.fm, Surfmusik.de und Phonostar.

29.11.2007, 09:08 Uhr
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Seit einiger Zeit feiert ein tot geglaubtes Medium im Internet seine Wiederauferstehung: das Radio. Der digitale Hörfunk wird mittlerweile allseits geschätzt, erspart er einem doch, in den immer dunkler werdenden juristischen Grauzonen nach kostenloser Musik zu fischen. Viele Stationen bieten dagegen eine riesige Musikauswahl, andere legen Wert auf das soziale Miteinander der Hörer. Die Redaktion von onlinekosten.de hat sich die drei populärsten Hörfunkanbieter im Netz näher angesehen und miteinander verglichen: Last.fm, Surfmusik.de und Phonostar. Das Ergebnis finden sich auf den Seiten des neuen Spezials "Web-Radios".
Last.fm: Der digitale Lauschangriff
Bei Last.fm bestimmen die Hörer das Programm. Rund 65 Millionen verschiedene Titel aus allen Musikgenres liegen hier für den Abruf bereit, viele Bands und Solokünstler nutzen mittlerweile die Plattform, um ihren Bekanntheitsgrad zu steigern und täglich kommen neue hinzu. Die Songs des Radiosenders passen sich mit der Zeit dem eigenen Musikgeschmack an, dazu gibt es immer neue Hörimpulse durch die anderen Nutzer: Nicht umsonst ist Last.fm die größte Musik-Community Europas. Damit ist die Musik auch im Web 2.0 angekommen.
Surfmusik.de: Über 6000 Stationen in CD-Qualität
Vorne pfui – hinten hui: Die Aufmachung von Surfmusik.de ist mittlerweile wirklich in die Jahre gekommen: Nichtsdestotrotz steckt hinter der tristen Fassade eine der umfangreichsten Sendersammlungen im Netz. Chart-Stürmer und Nachrichten, selbst Musikvideos und amerikanischen Polizeifunk, können Nutzer hier abrufen. Die Bedienung ist kinderleicht, zudem verzichtet Surfmusik.de (anders als seine Konkurrenten) auf einen obligatorischen Client, sodass man sich von jedem Computer mit Internetanschluss aus in das Live-Programm der Sender einschalten kann.
Phonostar: Radio zum Mitnehmen
Der fünf Megabyte große Phonostar-Client ist ein wahres Multitalent: Web-Radio, Podcatcher, Programmzeitschrift und vor allem Musikrekorder. Phonostar streamt 24 Stunden am Tag das laufende Programm von mehr als 4500 Radiostationen rund um den Erdball. Durch die integrierte Aufnahmefunktion erstellen Hörer im Handumdrehen MP3-Dateien, mit denen sich portable Musik-Player füttern lassen. Damit man auch nachts keine seiner Lieblingssendungen verpasst, lässt sich der Rekorder zudem per Timer-Funktion programmieren.
Mehr Informationen finden Sie auf den Hintergrundseiten zum Thema Web-Radios.

(André Vatter)

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