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Was weiß Google? Die Links zum Nachschauen

Welche Daten Google tatsächlich über einen gesammelt hat, lässt sich mit wenigen Klicks schnell herausfinden.

21.11.2014, 18:01 Uhr
Google© Google

Dass Google eifrig Daten über seine Nutzer sammelt, dürfte mittlerweile bekannt sein. Welche Daten aber genau und wie gespeichert werden, darüber machen sich die Wenigsten Gedanken.

Was speichert Google alles? Eine Übersicht

Welche Informationen Google gespeichert hat, kommuniziert das Unternehmen aber recht offen in den persönlichen Einstellungen des eigenen Google-Kontos unter dem Reiter "Kontoverlauf", der unter anderem folgende Berichte beinhaltet:

Werberelevante Infos über die persönlichen Interessen, Vorlieben und das Alter zeigt Google nach einem Klick auf "Anzeigen" (ganz unten).

Besonders interessant ist der Menüpunkt "Von Ihnen besuchte Orte". Hier gibt Google preis, welche Standortdaten am welchen Tag übermittelt wurden und wo das Unternehmen den Nutzer vermutet.

Unter "Ihre Suchbegriffe" findet man wenig überraschend das Protokoll aller getätigten Suchanfragen die wahlweise auch auf einen bestimmten Tag begrenzt werden können. Zudem stehen die üblichen Filter wie Bilder, News oder Shopping zur Verfügung. Für YouTube-Suchanfragen und angesehene YouTube-Videos stehen zwei Extrapunkte bereit.

Der Punkt "Kontoberechtigungen Apps und Websites" findet sich im Reiter "Sicherheit" und informiert über diverse Berechtigungen, die von Websites, Addons und Apps gefordert beziehungsweise benötigt werden. Praktisch für den Notfall: Bei Bedarf reicht ein Mausklick um allen Anwendungen den Zugriff auf das Konto zu entziehen.

Auf dem separaten "Dashboard" zeigt Google weniger kritische Informationen zu seinen Diensten wie Google Docs, Kalender, Kontakte, Play Music, Play Store oder auch die Webmaster Tools an.

(Marcel Petritz)

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