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Was kann das neue iPhone und kommt es heute?

Ab 19 Uhr am Montagabend könnte es eine ganze Reihe an Neuigkeiten von Apple geben. Eine neues iPhone-Betriebssystem und eine neue Mac-Version gilt als sicher. Aber kommt da noch mehr?

08.06.2009, 08:28 Uhr (Quelle: DPA)
Handy Telefonat© Yuri Arcurs / Fotolia.com

Die Technologie-Branche schaut am Montag gespannt zu Apple nach San Francisco. Der Mac- und iPhone- Hersteller startet dort um 19 Uhr europäischer Zeit seine Entwickler-Konferenz WWDC. Offiziell soll es um eine neue Software für das iPhone-Handy und die nächste Version des Mac-Betriebssystems gehen. Doch die Gerüchteküche dreht sich vor allem um zwei andere Fragen: Wird möglicherweise ein neues iPhone-Modell vorgestellt? Und könnte es sein, dass sich der erkrankte Konzernchef Steve Jobs nach monatelanger Abwesenheit zurückmeldet?
Ist es schon am Montag soweit?
Über beides wird massiv spekuliert, die Wahrscheinlichkeit ist unklar. Fotos kursieren bereits im Internet. In der Branche gilt zwar als sicher, dass demnächst ein neues iPhone kommt - auch wegen des zunehmenden Konkurrenzdrucks. Es muss jedoch nicht am Montag sein. Auf jeden Fall sind sich die Beobachter einig, dass ein neues iPhone höchstwahrscheinlich unter anderem einen schnelleren Prozessor, mehr Speicher, eine bessere Kamera und die Möglichkeit zur Videoaufnahme als Neuerungen haben wird. Außerdem ist in Medienberichten und Spekulationen auch von günstigeren Modellen und einem Kompass die Rede. Exotischere Spekulationen sind etwa ein Tablet-Computer oder ein Apple-Fernseher.
Dinge wiederholen sich!?
Die aktuelle Generation iPhone 3G hatte vor genau einem Jahr Steve Jobs bei der WWDC 2009 vorgestellt. Ob er diesmal zu sehen sein wird, ist völlig unklar. Der Konzern kündigte bereits an, dass die Eröffnungsrede Marketingchef Phil Schiller halten wird. Einige Apple-Fans hoffen aber darauf, dass Jobs vielleicht trotzdem zumindest kurz in San Francisco auftauchen könnte.
Laut Medienberichten steht eine Rückkehr des charismatischen Konzernlenkers ins Tagesgeschäft unmittelbar bevor. Apple selbst hält sich an die bisherige Sprachregelung, dass man sich wie angekündigt auf Jobs' Rückkehr Ende Juni vorbereite. Jobs hatte im Januar eine mehrmonatige Auszeit genommen. Er kündigte an, eine Hormonstörung behandeln zu wollen, die ihn Gewicht verlieren ließ.
Jobs ist wichtig - aber auch ersetzbar
Nach Einschätzung von Analysten haben die vergangenen Monate gezeigt, dass der Konzern auch ohne Jobs im operativen Geschäft funktionieren könne. Der Apple-Mitbegründer gilt als treibende Kraft hinter erfolgreichen Innovationen des Unternehmens. Deshalb sorgten im vergangenen Jahr immer wiederkehrende Spekulationen über Jobs' Gesundheitszustand für regelrechte Panikattacken an der Börse. Die vergangenen Monate haben die Investoren jedoch beruhigt: Die Aktie legte seit Jahresbeginn deutlich stärker zu als der Markt.

(Hayo Lücke)

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