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Warum Samsung auf Plastikgehäuse setzt

Metall ist für Samsung keine Alternative. Es fühle sich kalt und schwer an, Polycarbonat sei dagegen griffiger und werde als wärmer und freundlicher wahrgenommen.

24.04.2014, 13:01 Uhr
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In einem Gespräch mit dem US-Tech-Blog Engadget erklärt Samsungs Senior Product Designer Dong Hun Kim, warum der Smartphone-Entwickler beim Gehäuse immer noch auf Kunststoff setzt. Seit Jahren steht Samsung für schwarz-glänzende Geräte, die wahre Magneten für Fingerabdrücke sind.

Jetzt geht es um Texturen

Metall ist für Samsung schlichtweg keine Alternative. Es fühle sich kalt und schwer an, Polycarbonat sei dagegen griffiger und werde als wärmer und freundlicher wahrgenommen. Es fühle sich einfach besser an. Früher kam nach der Materialwahl dann nur noch die Frage nach der richtigen Farbe. Jetzt ginge es auch um Texturen – wie sich ein Smartphone anfühlt, wenn es in der Hand liegt.

Beim aktuellen Spitzen-Smartphone, dem Samsung Galaxy S5, setzt das Unternehmen deshalb weiterhin auf Kunststoff. Die guten Verkaufszahlen der letzten Jahre und die Marktführerschaft bei Android-Geräten haben Samsung allerdings Recht gegeben.

Einfachmodus und Expertenfunktionen

Bei dem Hintergrundgespräch mit Engadget ging es aber nicht nur um die Gehäuse, sondern um das Erlebnis der Nutzer generell. Beim neuen Samsung Galaxy S5 stehen keine neuen Funktionen im Vordergrund, stattdessen gibt es eine Rückkehr zu den Basisfunktionen: Kamera, Internet, Sharing. Diese wurden verbessert, statt neu erfunden.

Für den normalen Nutzer soll alles einfacher werden. So soll die Kamera mit einem Einfachmodus für jeden bedienbar bleiben. Anspruchsvolle Nutzer werden aber immer noch die Expertenfunktionen finden, die es nach wie vor gibt.

(Peter Giesecke)

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