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Warnung vor Internet-by-Call-Anbietern

Wer sich über Analog-Modem oder ISDN ins Internet einwählt, sollte die Minutenpreise der Anbieter genau im Blick behalten.

03.08.2007, 13:45 Uhr
ISDN© Daniel Kühne / Fotolia.com

Wer sich über Analog-Modem oder ISDN ins Internet einwählt, sollte die Minutenpreise der Anbieter genau im Blick behalten. Die Gebühren einiger Internet-Einwahl-Anbieter seien in letzter Zeit "exorbitant in die Höhe geschnellt", erklärte die Verbraucherzentrale Sachsen am Freitag.
Überall Kostenfallen
Kostenfallen lassen sich demnach mit einem regelmäßigen Blick auf die Anbieter-Website vermeiden: Dort werde über veränderte Konditionen für die Einwahlverbindung informiert. Wer sich bei einem Einwahl-Anbieter registrieren lasse, werde künftig automatisch über dessen Tarifänderungen informiert. Auch onlinekosten.de bietet seinen Lesern einen solchen Dienst an - kostenlos.
Mitunter seien allerdings auch Abrechnungsfehler oder der Verkauf des entsprechenden Geschäftsbereichs an ein anderes Unternehmen die Ursache von plötzlich unerwartet hohen Internetkosten, erklärte Internetexpertin Evelin Voß von der Verbraucherzentrale. Betroffene sollten gegebenenfalls Widerspruch gegen die jeweilige Rechnungsposition einlegen, rät sie.
Ein aktueller Fall
Zuletzt hatte es bei vielen ehemaligen Lycos-Kunden Unmut über zu hohe Rechnungen gegeben. Das Schmalband-Geschäft wurde Anfang Mai an die Paixas GmbH verkauft, die anschließend die Konditionen für die Internet-Einwahl änderte. Inzwischen wurde betroffenen Kunden eine Gutschrift zugesichert.

(Hayo Lücke)

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