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Warnung vor Anrufbenachrichtigung per SMS

Anrufe auf Mobiltelefonen können selbst dann Geld kosten, wenn das Handy ausgeschaltet und die Mailbox des Anrufers deaktiviert ist.

Handy Telefonat© Yuri Arcurs / Fotolia.com
Anrufe auf Mobiltelefonen können selbst dann Geld kosten, wenn das Handy ausgeschaltet und die Mailbox des Anrufers deaktiviert ist. T-Mobile, Vodafone und o2 berechneten Anrufern ihrer Kunden, die die Mailbox nicht aktiviert hätten, den Service einer Benachrichtigungs-SMS über den entgangenen Anruf, erklärte die Verbraucherzentrale Sachsen. Sei der Angerufene in einem Funkloch oder habe er sein Handy ausgeschaltet, hörten die Anrufer eine Ansage mit der Information, dass der Angerufene per SMS benachrichtigt werde.

Teure erste Minute

Die Ansage dauert demnach nur wenige Sekunden und wird nach dem Tarif des Anrufers abgerechnet. Teuer werden kann das insbesondere für Anrufer, die ihre erste Gesprächsminute voll zahlen müssen. Wer als Handybesitzer vermeiden wolle, dass seine Anrufer auch in diesen Fällen zahlen müssen, sollte den Dienst von seinem Mobilfunkanbieter abschalten lassen, rieten die Verbraucherschützer.

Rückforderung empfohlen

Anrufern, die unwissentlich und unwillentlich die Gebühren für die Bandansage bezahlen müssen, rät die sächsische Verbraucherzentrale, die Kosten von ihrem Telefonanbieter zurückzufordern. "Es handelt sich um die Ausführung eines nicht bestellten Dienstes, über dessen Kostenpflichtigkeit sie weder informiert wurden, noch eine Möglichkeit hatten, seine Ausführung zu verhindern", hieß es bei der Verbraucherzentrale.

(Aleksandra Leon)

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