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Warnstreiks bei der Telekom

Rund 500 Beschäftigte aus Frankfurt und Umgebung seien am Mittwoch zu einer Protestveranstaltung aufgerufen worden, kündigte ver.di am Dienstag an.

10.02.2009, 12:46 Uhr (Quelle: DPA)
Telekom Zentrale© Deutsche Telekom AG

Im Tarifstreit bei der Deutschen Telekom hat die Gewerkschaft ver.di zur dritten Verhandlungsrunde erste Warnstreiks angekündigt. Rund 500 Beschäftigte aus Frankfurt und Umgebung seien am Mittwoch zu einer Protestveranstaltung aufgerufen worden, kündigte ver.di am Dienstag an.
Verdi fordert deutlich mehr Geld
"Dieser erste Warnstreik soll eine Warnung für den Telekom-Vorstand sein. Die Zeit läuft dem Konzern allmählich davon", schrieb ver.di-Verhandlungsführer Lothar Schröder in einer Pressemitteilung. Die dritte Runde der Tarifverhandlungen für die 83.000 Tarifbeschäftigten und Beamten der Deutschen Telekom beginnt am Nachmittag in Frankfurt und soll am Mittwoch fortgesetzt werden.
Die Telekom hatte in der zweiten Runde ein Angebot vorgelegt, das eine schrittweise Entgelterhöhung ab dem 1. Januar 2009 um 3,0 Prozent und ein Jahr später um weitere 2,5 Prozent vorsieht. Zugleich wurde eine Verlängerung des Kündigungsschutzes um ein Jahr angeboten. ver.di hatte das Angebot als "Zumutung und Mogelpackung" bezeichnet. Sie fordert 8,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 220 Euro monatlich bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

(Hayo Lücke)

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