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VZ-Netzwerke mit Gratis-Videokonferenzen

Die Plattform Netviewer wird ab Anfang April kostenlos in den Netzwerken StudiVZ, SchülerVZ und meinVZ eingebunden. Sie ist auch schon bei Xing zu finden.

02.03.2010, 19:01 Uhr (Quelle: DPA)
CeBIT© CeBIT

Nutzer der Online-Netzwerke der VZ-Gruppe können künftig auch Videokonferenzen über das Internet abhalten. Die Plattform Netviewer wird ab Anfang April kostenlos in den Netzwerken StudiVZ, SchülerVZ und meinVZ eingebunden. Die Betreiber der VZ-Netzwerke haben dafür mit dem Webkonferenz-Anbieter aus Karlsruhe eine Kooperation geschlossen, wie die Unternehmen am Dienstag auf der CeBIT in Hannover mitteilten. Bei studiVZ, schülerVZ und meinVZ registrieren die Betreiber derzeit mehr als 16 Millionen Mitglieder.

Auch Xing setzt auf Netviewer

"Die neue Kooperation mit den VZ-Netzwerken ist Teil unserer Bildungsinitiative", sagte Netviewer-Sprecher Oliver Schwartz. Hochschulen sollen von der Videokonferenz-Software kostenlose Lizenzen erhalten, um Studenten die Teilnahme an Lehrveranstaltungen auch über das Internet zu ermöglichen. "Wir haben uns wegen der Zielgruppe aus Schülern und Studenten deshalb ganz bewusst für eine Kooperation mit dem VZ-Netz entschieden." Im Business-Netzwerk Xing ist die Videokonferenz-Software bereits seit Herbst integriert.

Netviewer, nach eigenen Angaben Marktführer in Europa, bietet im wachsenden Markt für Internet-Videokonferenzen eine umfangreiche Anwendung für den professionellen Einsatz in Unternehmen an sowie eine abgespeckte kostenlose Version der Software. Die Variante für die VZ-Netzwerke könne deutlich mehr als die herkömmliche kostenlose Version, sagte Schwartz. So könnten sich zum Beispiel deutlich mehr Teilnehmer in eine Konferenz einwählen.

(Hayo Lücke)

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