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VPRT: TV und Radio bleiben beliebteste Medien der Deutschen

Der VPRT, der Verband der privaten Rundfunk- und Telemedienunternehmen, hat aktuelle Zahlen zur Mediennutzung der Deutschen für das Jahr 2013 vorgestellt. Täglich schauten die Deutschen durchschnittlich 3 Stunden und 41 Minuten fern, das TV ist weiterhin das meistgenutzte Medium.

11.02.2014, 18:03 Uhr
Datenübertragung© envfx / Fotolia.com

Trotz stetig steigender Bedeutung des Internets waren die Fernseh- und Radioangebote im vergangenen Jahr weiterhin die meistgenutzten Medien in Deutschland. Das ermittelte der VPRT, die Interessenvertretung der privaten Rundfunk- und Telemedienunternehmen, im Rahmen seiner am Dienstag vorgestellten Mediennutzungsanalyse 2013. Die Untersuchung des Verbands basiert auf der Auswertung von Drittquellen und berücksichtigt Daten der Arbeitsgemeinschaften Fernsehforschung, Media-Analyse sowie Online-Forschung.

Deutsche schauen täglich fast 4 Stunden fern

Konkret verbrachten demnach alle Deutschen ab 3 Jahren im vergangenen Jahr durchschnittlich täglich 3 Stunden und 41 Minuten vor dem Fernseher. Nur eine Minderheit von 7 Prozent schaut nicht fern, gut zwei Drittel der Deutschen nutzen die Fernsehangebote täglich. Radio wurde im Durchschnitt 3 Stunden und 18 Minuten pro Tag von Nutzern ab 10 Jahren gehört. Die Reichweite der Radioprogramme lag mit 94 Prozent der Bevölkerung um 1 Prozent höher als die TV-Reichweite. 79 Prozent der Hörer schalten werktäglich ihr Radio ein.

Die Angebote der Fernseh- und Radioprogramme sind laut VPRT auch im Netz sowie mobil gefragt, die konkrete Online-Nutzungsdauer gibt der VPRT in seiner Pressemitteilung aber nicht an. Über 55 Prozent der deutschen Internetnutzer riefen im vergangenen Jahr TV- und Video- sowie Radio- und Audioportale auf. Aktuelle Zahlen weisen für das führende Portal rtl.de für Januar dieses Jahres rund 55 Millionen Seitenbesuche (Visits) auf.

VPRT erwartet eine weiter steigende Nachfrage nach TV- und Radioangeboten

"Die Zahlen belegen erneut, dass die Sender der Motor der Kreativwirtschaft sind. Egal über welche Infrastruktur, es sind am Ende die Sender, die mit ihren Inhalten und kreativen Leistungen die relevanten Reichweiten schaffen", betont der VPRT-Vorstandsvorsitzende Tobias Schmid. Frank Giersberg, Leiter Marktentwicklung des VPRT ergänzt: "Wir erwarten auch für die kommenden Jahre eine weiter steigende Nachfrage und damit verbunden Wachstumsimpulse für werbefinanzierte Geschäftsmodelle, Pay-TV, Teleshopping sowie die Online- und Mobileangebote."

(Jörg Schamberg)

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