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Vorwurf: Apple spielt gegen die Regeln

Die EU-Kommission wendet sich gegen die Einschränkung, dass iTunes-Nutzer nur Musik im jeweiligen iTunes-Laden des Landes seines Wohnsitzes erstehen kann.

03.04.2007, 09:01 Uhr
Apple© Apple

Die EU-Kommission hat dem US-Computer-Unternehmen Apple vorgeworfen, gegen die europäischen Wettbewerbsregeln zu verstoßen. Grund seien die "territorialen Beschränkungen" Apples bei seinem Musikportal iTunes, sagte der Sprecher von Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes, Jonathan Todd. Er bestätigte damit entsprechende französische Zeitungsberichte.
Die Kommission habe Apple sowie weiteren betroffenen Musikverlagen zunächst die einzelnen Beschwerdepunkte in einer Mitteilung dargelegt, erläuterte Todd. Die Unternehmen haben nun zwei Monate Zeit, um ihr Vorgehen gegenüber der Brüsseler Behörde zu rechtfertigen.
iTunes im Visier
Die Kommission in Brüssel wendet sich gegen die Einschränkung, dass iTunes-Nutzer nur Musik im jeweiligen iTunes-Laden des Landes seines Wohnsitzes erstehen kann. Die Preise sind nicht einheitlich. iTunes überprüft den Wohnort eines Kunden unter anderem anhand von dessen Kreditkartendaten. Dadurch seien die Nutzer in ihrer Wahl des Ortes eingeschränkt, an dem sie ihre Musik kaufen wollten, sagte Todd. Dies verstoße gegen europäisches Wettbewerbsrecht.

(Hayo Lücke)

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