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Von Pac-Man bis Super Mario: Kult-Spielehelden

Passend zur aktuell stattfindenden Spiele-Messe Gamescom lohnt sich ein Blick auf bekannte Haupt-Charaktere aus Computerspielen.

22.08.2009, 09:01 Uhr (Quelle: DPA)
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Jedes interaktive Spiel hat einen Helden. Mal ist es der Spieler selbst, mal ist es eine vorgegebene Figur. Einige von ihnen haben ihren Bekanntheitsgrad über viele Jahre gehalten und sind zum Kult geworden. Einige der bekanntesten Spielhelden:
Der Klassiker: Pac-Man
Pac-Man: Im Jahr 1980 unter dem Namen "Puck Man" erstmals auf einem Arcade-Automaten gesichtet, erhielt der gefräßige gelbe Punkt ein Jahr später den Namen Pac-Man. Level für Level frisst sich das kleine Monster durch ein Labyrinth, verfolgt von Gespenstern. 1999 soll der Amerikaner Billy Mitchell in 255 Level über drei Millionen Punkte erreicht haben. Pac-Man ist das meistverkaufte Arcade-Spiel.
Der berühmteste Klempner
Super Mario: Seinen ersten Auftritt hatte die von Shigeru Miyamoto entwickelte Figur 1981 in dem Arcade-Game "Donkey Kong". Nach einer Umschulung vom Zimmermann zum italienischen Klempner bekam Mario 1983 seine erste Hauptrolle in einem Spiel. Markenzeichen: Ein Schnäuzer, blaue Latzhose, rote Schirmmütze mit einem großen "M" und "It's-a-me, Mario". Super Mario erhielt 2005 einen Stern auf dem "Walk of Game".
Der Star aus The Legend of Zelda
Link: Der blonde Jüngling im grünen Gewand ist der Held der "Zelda"-Reihe. Seit 1986 schlägt sich Link mit Schwert und Schild durch die Abenteuerwelten - meist mit dem Ziel, Prinzessin Zelda aus den Fängen eines Ungeheuers zu befreien. Der fünfte Teil der Reihe bekam im Jahr 1998 als Spiel mit den meisten Vorbestellungen einen Eintrag in das Guinness Buch der Rekorde. Link wurde 2005 mit einem Stern auf dem "Walk of Game" geehrt. Larry Laffer: Er ist ein Playboy, wie er im Buche steht. 1987 stellte Laffer, optisch in den 70er Jahren steckengeblieben, erstmals der Damenwelt nach. Mit einem Hauch von Erotik gepaart mit einer großen Portion Witz wurde die "Leisure Suit Larry"-Reihe zum Kult. Für den Spieler praktisch: Der "Boss-Key". Mit Drücken der Taste verschwand das Spiel vom Monitor und damit auch mögliche Verdächtigungen des Chefs.
Prince of Persia
Der Prinz: Die animierten Bewegungen waren ein echter Hingucker, als der Prinz von Persien 1989 erstmals über die Bildschirme hüpfte. Stach die Grafik des Jump&Run-Spiels auch ins Auge, so blieb eins auf der Strecke: In der gesamten Reihe bleibt der Titelheld namenlos. Das soll sich in der Verfilmung ändern: Jake Gyllenhaal schlüpft in die Rolle des Prinzen Dastan; US-Kinostart im Juli 2010.
Point-and-Click-Adventure: Guybrush Threepwood
Guybrush Threepwood: Die Abenteuerreise des Piratenanwärters begann im Jahr 1990. Beim Insel-Hopping durch die Karibik per Point&Click stellt sich eins schnell heraus: Der Held ist eigentlich ein Antiheld. Running Gags am laufenden Band und der Lieblingsspruch des Protagonisten, "Hinter dir! Ein dreiköpfiger Affe!", haben den Blondschopf der "Monkey Island"-Reihe Kultstatus beschert. Seit Juli mogelt sich Threepwood auf dem Monitor durch frische Abenteuer.
In der weiblichen Hauptrolle: Lara Croft
Lara Croft: Sie ist sexy, sie ist abenteuerlustig und sie spielt die Hauptrolle in der Spiele-Reihe "Tomb Raider" (Grabräuber). Erschaffen im Jahr 1994 von Charakter-Designer Toby Gard entwickelte sich Lara Croft zu den bekanntesten weiblichen Protagonisten in Action-Games. "Die Ärzte" gaben der virtuellen Figur eine Rolle in ihrem Musikvideo "Männer sind Schweine". Für die "Tomb Raider"-Filme stand Angelina Jolie als Lara Croft vor der Kamera.
Moorhuhn: Als Werbespiel für eine Whisky-Marke landete das Moorhuhn 1999 erstmals auf dem Games-Markt. Schnell machte die virtuelle Jagd auf die etwas dümmlich dreinschauenden Hühner die Runde. Zeitweise galt das Spiel sogar als Bedrohung für Betriebsumsätze, denn die Hühnerjagd wurde auch auf den Computern vieler Büroangestellter als Zeitvertreib immer beliebter.

(Saskia Brintrup)

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