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VoIP: Urlaubstipps von sipgate

Die Reisesaison naht mit großen Schritten, Sommer-Specials sprießen allerorts. sipgate gibt ebenfalls Reisetipps und erklärt, wie günstig VoIP auch im Ausland ist.

09.06.2005, 16:22 Uhr
Notebook© Roman Hense / Fotolia.com

Bereits im Sommer 2003 sind rund 36 Prozent der deutschen Urlauber an ihrem Ferienziel regelmäßig in ein Internetcafé oder im Hotel online gegangen, um ihre Mails abzurufen, so eine Studie von Mummert und Partner. Einige nahmen dazu ihr Notebook mit, andere ihr PDA. Aber der Großteil der Reisenden benutzte bislang das Handy, um die Lieben zu Hause mit ihren Berichten neidisch zu machen. Allerdings sind die Kosten dafür, die im Mobilfunknetz entstehen, geradezu horrend. Von hohen Verbindungskosten bei Anrufen aus dem Ausland mal abgesehen, zahlt der Handy-Kunde sogar, wenn er angerufen wird und ein Abrufen der Mobilbox wird erst recht zum Finanzloch in der Urlaubskasse. Das wird sich mit Voice over IP nun grundlegend ändern, wie Sipgate jetzt pünktlich zum Saisonstart erklärt.
Weltweiter Housesitter
Wer nämlich einen VoIP-Anschluss, wie den von sipgate und anderen, nutzt, ist überall auf der Welt unter seiner zugeteilten Telefonnummer erreichbar. Handelt es sich dabei um eine klassische Festnetznummer, kosten Verbindungen zu diesem Weltenbummler-Anschluss den Anrufer lediglich ein Orts- oder Inlandsgespräch. Zusätzlich kann der VoIP-Nutzer überall auf der Welt telefonieren – zu immer gleichen Minutenpreisen. Somit würde ihn ein Anruf nach Deutschland lediglich ein paar Cent kosten – und nicht beispielsweise 87 Cent pro Minute per Mobilfunk aus Griechenland. Hinzu kämen hier lediglich die Kosten für den Onlinezugang am Urlaubsort.
Vorher Versorgung klären
Wichtig ist es allerdings, vorher zu wissen, wie die Internet-Versorgung am Reiseziel ist. Vor Reiseantritt empfiehlt es sich daher, sich nach möglichen kostenlosen WLAN-Hotspots oder über die Online-Zugangsmöglichkeiten des Hotels zu erkundigen. Der VoIP-Anschluss kann per Notebook mit aufgespieltem Softphone und eventuell einem Headset oder mit einem USB-Telefon genutzt werden. Die Bandbreite ist entscheidend für eine gute Verbindung. Daher, so der Tipp von sipgate, gilt es auch, auf das selbst verwendete Protokoll zu achten: Der meist übliche Codec G.711 könnte mit einem Datenverbrauch von rund 80 Kbit/s zu viel Bandbreite benötigen. Ratsamer ist es hier die Codecs GSM, G.726 oder G.729a zu verwenden, die die Daten zwar stärker komprimieren, aber nur einen Bruchteil der Bandbreite benötigen.

(Aleksandra Leon)

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