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VoIP: Mit tocall jetzt dreifach sparen

Der neue Dienst von Sipsnip, tocall.de, kann ab sofort mit drei Rufnummern parallel genutzt werden. Außerdem sind Servicenummern auch vom Mobilfunk erreichbar.

20.10.2005, 18:52 Uhr
Notebook© Roman Hense / Fotolia.com

Eben erst gestartet, erweitert tocall.de jetzt schon das Angebot. Statt nur einer, können ab sofort bis zu drei Rufnummern für den Service eingetragen werden. Somit kann der Callthrough-Service nicht nur vom Handy, sondern beispielsweise auch aus dem Festnetz genutzt werden. Zusätzlich hat tocall.de alle 0180-Servicenummern für Mobilfunker erreichbar gemacht, so dass diese ebenfalls über den Dienst erreichbar sind.
Jetzt auch mit Festnetz
tocall.de bietet den neuen Service der drei Wunschrufnummern besonders solchen Kunden an, die das Festnetz eines regionalen Anbieters nutzen und keinen Zugriff auf Call-by-Call haben. Allerdings handelt es sich bei der Einwahlnummer um eine normale Festnetzrufnummer, so dass es auch aus dem Festnetz zur Matheaufgabe wird herauszufinden, welche Gespräche sich über tocall.de lohnen. Wird das Telefonat zum Callthrough-Dienst nicht durch eine Flatrate oder sonstige Vergünstigung billiger oder ganz kostenlos, kommen zu den Minutenpreisen von tocall.de noch zusätzlich die Tarife des Netzbetreibers.
Eine Frage der Rechenakrobatik
Will beispielsweise ein NetCologne-Kunde zur Hauptzeit im Standardtarif tocall.de erreichen, zahlt er allein für dieses Deutschland-Gespräch schon 7,2 Cent pro Minute. Will er anschließend einen D-Netz-Kunden anwählen, kommen zusätzlich 19,5 Cent pro Minute durch tocall.de hinzu. Somit würde der Nutzer insgesamt bei 26,7 Cent pro Minute landen, ganze 2,6 Cent teurer, als der gleiche Anruf im Netcologne-Netz kosten würde. Etwas anders sieht es da bei Auslandsgesprächen aus. Ein Telefonat in die USA würde bei Netcologne Standard beispielsweise 11,8 Cent pro Minute kosten, über tocall.de würden insgesamt 9,7 Cent, inklusive Einwahl, fällig.
Nichtsdestotrotz ist das Sparpotenzial der Nutzung von tocall.de aus dem Festnetz minimal, solange die Einwahlnummer standardmäßig vom Netzbetreiber berechnet wird. Dagegen bietet die Einführung der 0180-Rufnummern wahre Freuden für die Geldbörse. So würde ein Anruf auf einer 01805-Servicenummer bei den Mobilfunknetzbetreibern zwischen 25 und 69 Cent pro Minute kosten, tocall.de verlangt lediglich 12 Cent pro Minute, zuzüglich der jeweiligen Kosten für die Einwahl, die der Netzbetreiber in Rechnung stellt. Wer sich bei tocall.de bis zum 30. November anmeldet, spart zusätzlich. Bis dahin läuft noch die Begrüßungsaktion, bei der die fünf Euro Einrichtungsgebühr wegfallen.

(Aleksandra Leon)

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