Gefahrenerkennung in Echtzeit

Vodafone und Ericsson steuern Drohnen per 5G

Wie kommen Drohnen sicher und schnell an ihr Ziel? Vodafone und Ericsson entwickeln dazu ein "Navi" mit Hilfe des Mobilfunkstandards 5G. Gefahren sollen die Drohnen in Echtzeit erkennen und ausweichen können.

Jörg Schamberg, 25.11.2020, 13:24 Uhr
Vodafone DrohneVodafone testet zusammen mit Ericsson in Aldenhoven die Echtzeitsteuerung einer Drohne per 5G-Mobilfunk.© Vodafone Deutschland

Ein Navigationssystem für Drohnen auf Basis des schnellen Mobilfunkstandards 5G entwickeln der Mobilfunknetzbetreiber Vodafone Deutschland (Handytarife von Vodafone) Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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gemeinsam mit dem Netzausrüster Ericsson. Im 5G Mobility Lab von Vodafone im nordrhein-westfälischen Aldenhoven in der Nähe von Aachen testen die Unternehmen eine entsprechende Lösung. Drohnen lassen sich per 5G-Mobilfunk steuern und sollen Gefahren selbständig erkennen, so dass sie Hindernissen ausweichen können. Möglich mache dies die durch 5G realisierbare Datenverarbeitung in Echtzeit.

Drohnen sollen Gebiete mit begrenzter Netzkapazität umfliegen

Mit der Technologie soll der Drohnen-Luftverkehr, der in den kommenden Jahren zunehmen dürfte, sicherer und effizienter gemacht werden. Zur Steuerung einer Drohne per Mobilfunk seien stabile Netze erforderlich. Doch könnte es zu Problemen kommen, wenn die Drohne über ein Gebiet mit hoher Nutzung des Mobilfunknetzes fliegt, etwa bei einem Stadtfest oder einem Fußball-Stadion. Die Drohnen soll zukünftig automatisch die begrenzten Netzkapazitäten erkennen und dem Gebiet selbständig ausweichen. Dazu würden sich ständig aktualisierende Echtzeit-Daten von digitalen Abdeckungskarten genutzt.

"Wir bauen das Navi für Drohnen", so Britta Rudolphi, Leiterin des Vodafone Innovation Labs. "In Zukunft können Drohnen per Mobilfunk in Echtzeit gesteuert werden. Hier braucht es intelligente Technologien, die für maximale Sicherheit in der Luft sorgen. Diese intelligenten Technologien entwickeln wir in unserem 5G Mobility Lab in Aldenhoven."

Drohnen für verschiedene Einsätze nutzbar

Gelingt es, dass Drohnen schnell und sicher an ihr Ziel kommen, sind verschiedene Einsatzbereiche denkbar. So lassen sich Logistiktransporte, Notfallmedizin oder Amazon-Pakete per Drohne liefern.

Im 5G Mobility Lab forscht Vodafone nicht nur mit Ericsson an netzverbundenen Drohnen. So gebe es auch eine Zusammenarbeit mit EASA. In Spanien habe man in einer Testsimulation einen Defibrillator per 5G-gesteuerter Drohne über eine Strecke von 2 Kilometern innerhalb von zwei Minuten zu einem Herzstillstandspatienten transportiert.

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