Kooperation

Vodafone und Airbus steuern Luftschiff per 5G

Vodafone und Airbus kooperieren künftig bei 5G und der vernetzten Mobilität in der Luft. Beide Partner zeigten als Premiere die Steuerung eines Luftschiffs aus 250 Kilometern Entfernung mit Hilfe der Mobilfunktechnologie 5G.

Kooperation Vodafone und Airbus 5G-LuftschiffsteuerungDas Luftschiff "AltAIR" von Airbus wird aus 250 Kilometern Entfernung per 5G-Netz von Vodafone gesteuert.© Vodafone GmbH

Düsseldorf/Frankfurt - Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung IAA in Frankfurt am Main haben der Mobilfunknetzbetreiber Vodafone Deutschland (Handytarife von Vodafone) Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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und der Flugzeugbauer Airbus am Dienstag den Start einer 5G-Kooperation verkündet. Im Fokus stehe dabei vernetzte Mobilität in der Luft. Als Weltpremiere demonstrierten die beiden Partner die Steuerung des unbemannten, zwölf Meter großen Luftschiffs "AltAIR" aus 250 Kilometern Entfernung mit Hilfe der Mobilfunktechnologie 5G. Die dabei erzeugten Daten und Livebilder könnten in Echtzeit genutzt werden.

Neue luftgestützte Dienstleistungen für Luftschiffe

Zukünftig könnten Luftschiffe neue luftgestützte Dienstleistungen übernehmen, etwa bei der Kommunikation im Rahmen von Großveranstaltungen und über dicht besiedelten Gebieten. Es könnten äußerst genaue 3D-Karten erstellt werden, auch die Fernerkundung von Krisengebieten und die Live-Übertragung von Sportevents seien denkbar. Zudem könnten Polizei und Sicherheitskräfte bei der Gewährleistung der Sicherheit bei Großveranstaltungen unterstützt werden. Entsprechende 5G-Anwendungen wollen Vodafone und Airbus gemeinsam entwickeln.

Lokale 5G-Netze nach Maß möglich

Das Luftschiff, das Vodafone und Airbus nun per 5G aus Frankfurt steuerten, sei in Aldenhoven im 5G Mobility Lab von Vodafone in bis zu 300 Metern Höhe aufgestiegen. Die Steuerung erfolge über Wegpunkte, die aus Frankfurt übermittelt werden. In Aldenhoven sei ein komplettes 5G-Netz verfügbar. Vodafone nutze die Technologie "Network Slicing", um ein lokales Netz nach Maß zu realisieren. So sei es möglich, für die Fernsteuerung des Luftschiffs garantierte Bandbreiten und Latenzzeiten bereitzustellen. Das gelte unabhängig von der Nutzung des Mobilfunknetzes durch weitere Nutzer.

Der Startschuss für das 5G-Netz von Vodafone in Deutschland war im Juli gefallen. Derzeit funken 50 Stationen im 5G-Netz von Vodafone.

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Jörg Schamberg

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