Kooperation mit ABUS

Vodafone Smart Lock: Digitales Schloss nutzt Smartphone als Schlüssel

Mit der neuen Sicherheitslösung "Vodafone Smart Lock" wollen Vodafone und ABUS mehr Schutz vor Diebstahl für Logistik, Container und Baustellen bieten. Das Smartphone dient dabei als digitaler Schlüssel.

Jörg Schamberg, 27.11.2020, 13:09 Uhr
Vodafone Smart Lock AbusMit dem Vodafone Smart Lock lassen sich beispielsweise auch Fahrzeuge auf Baustellen sichern, das Smartphone dient als digitaler Schlüssel.© Vodafone Deutschland

Im Jahr 2019 gab es im Handel in Deutschland 320.000 Gebäudeeinbrüche, durch Diebstahl wurden mehr als 3,7 Milliarden Euro Schaden verursacht. So seien nicht nur Werkzeuge von Baustellen entwendet worden, sondern auch Einrichtungs-Gegenstände aus der Gastronomie oder Ausstattung von Sportvereinen. Als neue Sicherheitslösung bieten nun der Mobilfunknetzbetreiber Vodafone und das nordrhein-westfälische Sicherheitstechnik-Unternehmen ABUS mit dem "Vodafone Smart Lock" ein digitales Schloss etwa für Logistik, Container und Baustellen an.

Vodafone Smart Lock mit Smartphone-App öffnen und schließen

Das digitale Schloss soll Einbrüche stark erschweren und Langfinger in die Flucht treiben. Das Smartphone werde zum digitalen Schlüssel für das "Vodafone Smart Lock". Das robuste Schloss wird wahlweise mit Bügel, Kette oder Kabel angeboten. Statt eines physischen Schlüssels wird es mit dem Handy der Nutzer gesteuert und per App geöffnet bzw. geschlossen. Im "Vodafone Smart Lock" sei eine eigene SIM-Karte fest verbaut, die im Internet der Dinge (IoT) funke. Baustellenbetreiber, Verleih-Dienstleister oder Logistik-Unternehmen sollen über eine Online-Plattform das gesamte Sicherheitssystem steuern können. Das Vodafone-Kundenportal basiere auf der ABUS cMAP.

Schloss gibt Alarm bei Diebstahl

Das Schloss sei über ein Mobilfunkmodul direkt mit den Smartphones der Besitzer verbunden. Das Steuerungsportal lasse sich auf Notebooks, Tablets oder Smartphones öffnen. Neben einer SIM-Karte sei das digitale Schloss auch mit einem Bluetooth-Modul, einem Bewegungs-Sensor sowie einem GPS-Sender ausgestattet. Unnatürliche Bewegungen oder gewaltsames Einwirken würden automatisch wahrgenommen. Beim Versuch, das Schloss aufzubrechen, starte das Schloss einen akustischen Alarm zur Abschreckung des Diebs. Außerdem erhalte der Besitzer auch einen Alarm auf dem Smartphone.

Über die App lasse sich auch ein digitaler Sicherheitsbereich für den zu schützenden Gegenstand einrichten, das sogenannte Geofencing. Verlässt das Schloss den vorgegebenen Bereich, werde der Nutzer ebenfalls auf dem Handy alarmiert. Es lasse sich flexibel festlegen, welcher Nutzer das Schloss an welchem Ort per Smartphone öffnen und schließen kann. Somit lasse sich der Schlüssel für das Schloss digital mit Kollegen, Freunden oder Kunden teilen. Das Kundenportal fungiere als zentrale Steuereinheit, wenn beispielsweise gleich mehrere digitale Schlösser zum Einsatz kommen, etwa an verschiedenen Baustellen.

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