5G-Ausbau

Vodafone nutzt 5G in Frankfurt erstmals über Frequenz auf 1,8 GHz

Vodafone setzt als erster Mobilfunknetzbetreiber in Deutschland 5G in allen drei Frequenzbereichen ein. Für die 5G-Versorgung von Frankfurt am Main nahm der Anbieter nun 5G-Antennen im Mid-Band auf 1,8 GHz in Betrieb.

Jörg Schamberg, 28.07.2020, 09:58 Uhr
Vodafone 5G AntennenVodafone hat 5G jetzt großflächig in Frankfurt am Main aktiviert.© Vodafone Deutschland

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nutzt in Frankfurt am Main nun erstmals auch sogenannte "Mid-Band"-Frequenzen auf 1,8 Gigahertz für den schnellen Mobilfunkstandard 5G. Das Unternehmen schaltete in der Main-Metropole weitere 150 5G-Antennen an mehr als 50 Standorten in der Großstadt. 5G sei jetzt in der Stadt großflächig mit bis zu 500 Mbit/s verfügbar: Ob am Main-Tower, am Palmengarten, am Ostpark, am Zoo, an der Goethe Universität oder der Alten Oper. Vodafone sei nach eigenen Angaben der erste Anbieter, der 5G jetzt in allen Frequenz-Bereichen nutze.,

5G-Ausbau optimal an Anforderungen vor Ort ausrichtbar

Konkret kommen bei Vodafone für 5G sowohl das Low-Band (700 MHz) als auch das Mid-Band (1,8 GHz) und das High-Band (3,5 GHz) zum Einsatz. Der Netzausbau könne so optimal an die lokalen Anforderungen ausgerichtet werden. Im Low-Band lassen sich Funklöcher auf dem Land schließen. Für 5G in dicht besiedelten Städten eigne sich das Mid-Band. Zur 5G-Versorgung der Industrie oder von Orten wie Fußballstadien und Bahnhöfen, wo viele tausende Menschen gleichzeitig auf das Netz zugreifen, werde das High-Band verwendet. Die Datenübertragung in Echtzeit sei künftig mit allen drei Frequenzbereichen möglich.

5G-Ausbau startete zunächst vereinzelt auf 3,5 GHz-Frequenzen

Der Startschuss für das 5G-Netz von Vodafone war vor einem Jahr gefallen. Zunächst funkten an vereinzelten Standorten 5G-Antennen auf den neu ersteigerten 3,5 GHz-Frequenzen. Darüber lassen sich Bandbreiten von 1 Gbit/s und mehr nutzen. Vor allem für den Ausbau in Industriehallen ist dies interessant. Da sich sämtliche Nutzer in der selben Funkzelle die vorhandene Bandbreite teilen, seien hohe Bandbreiten an Orten nötig, wo es viele Nutzer gleichzeitig gebe.

5G in der Fläche über das Low-Band

Mit dem 5G-Ausbau in der Fläche im Low-Band hatte Vodafone im Frühjahr 2020 begonnen. Die 700 Megahertz-Frequenzen würden weiter ins Land hineinreichen und das Signal besser in die Häuser bringen. Eine 5G-Station könne einen Umkreis von bis zu zehn Kilometern versorgen. Realistisch seien darüber Bandbreiten von rund 200 Mbit/s. Mittels Dynamic Spectrum Sharing werde auch die LTE-Abdeckung verbessert.

In Frankfurt surfen Mobilfunkkunden jetzt schneller

Nun folgen die ersten 5G-Stationen im Mid-Band. "Deutschland braucht den optimalen Mix aus Reichweite und Bandbreite", so Gerhard Mack, Technikchef von Vodafone Deutschland. "Wir bauen unser 5G-Netz kundenorientiert. Dort, wo es bislang noch immer viel zu häufig in der Leitung knackte, schließen wir Funklöcher. Dort, wo in den Fabrikhallen das Internet der Dinge wächst, bauen wir Netze nach Maß. Und dort, wo immer mehr Menschen leben und zeitgleich digitale Services mit dem Smartphone und Tablet nutzen, erhöhen wir die Bandbreiten. In Frankfurt surfen unsere Kunden jetzt vielerorts noch schneller", so Mack weiter.

Vodafone plant 8.000 5G-Antennen bis Ende 2020

An mehr als bundesweit 350 Standorten funken aktuell rund 1.000 5G-Antennen von Vodafone. Bis Ende 2020 soll die Zahl der 5G-Antennen auf 8.000 anwachsen und mehr als 10 Millionen Menschen mit 5G versorgen. Zum Vergleich: Die Deutsche Telekom hatte am Montag mitgeteilt, dass jetzt rund 30.000 5G-Antenennen im 5G-Netz der Bonner im Betrieb sind und 5G bereits für 40 Millionen Menschen verfügbar sei.

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