Quartalszahlen

Vodafone: Kabel-Internet stark gefragt - LTE-Netz wächst weiter

Vodafone Deutschland konnte die Zahl der Festnetzkunden von Oktober bis Dezember 2018 weiter steigern. Außerdem wurden 630.000 neue SIM-Karten ausgegeben. Die Zahl der Mobilfunk-Vertragskunden legte laut den aktuellen Quartalszahlen zu.

Vodafone Zentrale Düsseldorf© Vodafone GmbH

Düsseldorf – Wie sah die Kunden- und Geschäftsentwicklung bei dem Mobilfunknetz- und Kabelnetzbetreiber Vodafone Deutschland (Handytarife von Vodafone) Bei diesem Link handelt es sich um einen Affiliate-Link (Partnerlink), der Nutzer auf Seiten Dritter führt. Wird dort ein Kauf getätigt, erhalten wir unter Umständen eine Provision. Diese Vergütung trägt dazu bei, dass wir unseren Service für Nutzer kostenlos anbieten können.
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in den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres aus? Das in Düsseldorf ansässige Unternehmen hat am Freitag aktuelle Zahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 vorgelegt. Demnach seien die Umsätze in allen Bereichen gewachsen. Über eine halbe Million neuer SIM-Karten seien ins Netz gebracht worden. Vodafone betont zudem, dass man mehr Gigabit-Anschlüsse realisiert habe als alle Glasfaser-Firmen in zehn Jahren. Wir werfen einen Blick auf die Zahlen.

Festnetz-Geschäft wächst vor allem dank schnellem Kabel-Internet

Im Zeitraum von Anfang Oktober bis Ende Dezember 2018 gewann Vodafone knapp 73.000 neue Festnetzkunden hinzu. Davon entfielen rund 69.000 auf Kabel-Internet sowie rund 3.000 auf DSL und VDSL. Die Zahl der Festnetzkunden insgesamt kletterte auf rund 6,8 Millionen. Davon nutzten Ende 2018 3,771 Millionen Kunden Kabel-Internet sowie 3,036 Millionen Kunden DSL und VDSL.

Vodafone hat nach eigenen Angaben seit Oktober 2018 6,6 Millionen neue Gigabit-Anschlüsse realisiert. Solche Highspeed-Leitungen seien inzwischen in zehn von 13 Bundesländern des Vodafone-Ausbaugebietes verfügbar. Die Zahl aller verfügbaren, gigabitfähigen Festnetzverbindungen in Deutschland steige damit auf mehr als 11,8 Millionen. Vodafone könne den Gigabit-Ausbau so schnell vorantreiben, da Tiefbauarbeiten deutlich seltener erforderlich seien. Meist reiche ein Software-Patch am Glasfaser-Knotenpunkt aus.

Das TV-Geschäft von Vodafone entwickelte sich dagegen weiterhin rückläufig. Die Zahl der TV-Kunden sank im dritten Quartal um 19.000 auf noch rund 7,6 Millionen.

Mehr Mobilfunkkarten und mehr Mobilfunk-Vertragskunden

Im Mobilfunk-Bereich meldet Vodafone für Ende Dezember 47,5 Millionen Mobilfunkkarten, rund 630.000 mehr als im Vorquartal. Eingerechnet sind auch SIM-Karten für das Internet der Dinge und die Kommunikation zwischen Maschinen. Bei den Mobilfunkkunden verzeichnete Vodafone von Oktober bis Dezember 2018 zwar einen Kundenrückgang um 50.000 auf 29,642 Millionen. Gleichzeitig konnte der Mobilfunknetzbetreiber aber die Zahl der lukrativen Vertragskunden um 165.000 auf 18,091 Millionen steigern. Das LTE-Netz sei für immer mehr Kunden verfügbar und sei im vergangenen Jahr an 1.550 zusätzlichen Mobilfunkmasten gestartet worden. Davon hätten 1,6 Millionen weitere Bürger profitiert. In den kommenden zwölf Monaten will Vodafone die LTE-Ausbaugeschwindigkeit verdoppeln: Geplant seien 4.000 Bauprojekte. Eine Fläche von 22.000 Quadratkilometern werde erstmals mit LTE versorgt.

2019 soll alle drei Stunden eine neue LTE-Station ans Netz gehen

"Wir wachsen weiter. Und bauen unsere Netze kontinuierlich weiter aus – für mehr Geschwindigkeit und noch bessere Abdeckung", betont Vodafone Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter. "Im Laufe dieses Jahres geht ab jetzt alle drei Stunden eine neue Vodafone LTE-Station ans Netz", so Ametsreiter weiter.

Service-Umsatz im Vergleich zum Vorjahr gestiegen - Zweites Quartal war aber stärker

Der gesamte Service-Umsatz von Vodafone Deutschland stieg im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 Prozent auf 2,59 Milliarden Euro. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres hatte Vodafone allerdings noch einen Gesamt-Service-Umsatz von 2,61 Milliarden Euro gemeldet. Vor allem wegen des guten Kabel-Geschäfts stieg der Festnetz Service-Umsatz um 2,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Service-Umsatz mit Mobilfunk legte dagegen gegenüber dem Vorjahresquartal lediglich um 0,2 Prozent auf 1,541 Milliarden Euro zu. Das vorangegangene Quartal war mit 1,564 Milliarden Euro stärker gewesen.

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Jörg Schamberg

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