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Vodafone: HSDPA-Modem als USB-Stick

Zum Weihnachtsgeschäft wird Vodafone mit der Vermarktung eines HSDPA-Modems im Design eines USB-Sticks beginnen.

18.10.2007, 13:28 Uhr
Vodafone© Vodafone GmbH

Bei Vodafone wird in Testcentern nicht nur eifrig an neuen Übertragungsstandards gebastelt, die langfristig bis zu 100 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) im Downstream möglich machen sollen, auch neue Hardware wird auf ihre Tauglichkeit und Kompatibilität getestet. Insbesondere den Ausbau der mobilen Datenkommunikation hat sich der gemessen der Kundenzahl zweitgrößte deutsche Mobilfunknetzbetreiber auf die Fahnen geschrieben und verweist nicht ohne Stolz auf einen hohen Marktanteil von aktuell 60 Prozent bei den mobilen Datenkarten für Notebooks. Doch auch PCs könnten schon bald zunehmend über das Mobilfunknetz von Vodafone online gehen.
HSDPA-Stick
Vodafone-Technikchef Hartmut Kremling stellte in Düsseldorf in Aussicht, dass es zum Weihnachtsgeschäft ein neues HSDPA-Modem geben werde, das im Design eines USB-Sticks gehalten ist. Bisher hatte Vodafone neben PCMCIA-Datenkarten nur USB-Minimodems im Angebot, die über ein kurzes Kabel mit PC oder Notebook verbunden und auf dem Tisch platziert wurden. Wirklich praktisch war das nicht, ein USB-Stick ist platzsparender und lässt sich zudem schnell von einem Endgerät zum nächsten umstecken.
Der "Novatel MC950D USB Connect Stick" unterstützt - sofern im UMTS-Netz verfügbar - HSDPA bis zu einer Downstream-Geschwindigkeit von 7,2 Mbit/s und HSUPA für einen auf bis zu 1,45 Mbit/s beschleunigten Upload. Damit ist der Stick zum Beispiel auch für Foto-Journalisten eine interessante Alternative. Sie können Fotos deutlich schneller verschicken, als über herkömmliche UMTS-Verbindungen. Einen Preis verriet Kremling für den Stick noch nicht, in Verbindung mit einem Datenvertrag verkauft Vodafone seine Hardware derzeit zu einem subventionierten Preis in Höhe von einem Euro.
HSDPA-fähiger BlackBerry zur CeBIT 2008
Neben dem kleinen HSDPA-Stick wagte Kremling auch einen Ausblick auf die nächste CeBIT. Es sei davon auszugehen, dass es dann den ersten HSDPA-fähigen BlackBerry geben werde.

(Hayo Lücke)

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