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Vodafone hält Kontakt zur Spitze

Der Düsseldorfer Mobilfunker kommt nach eigenen Angaben inzwischen auf 30,62 Millionen Kunden. 400.000 davon surfen über eine UMTS-Datenkarte mit dem Notebook im Internet.

31.01.2007, 19:45 Uhr
Vodafone© Vodafone GmbH

Nach T-Mobile hat nun auch Vodafone nähere Details zu den Kundenzahlen des vierten Quartals 2006 kommuniziert. Mit 709.000 Neukunden lief das Weihnachtsgeschäft zwar erfolgreich, allerdings blieb Vodafone hinter dem schärfsten Wettbewerber und gemessen an den Kundenzahlen größten deutschen Mobilfunk-Netzbetreiber T-Mobile zurück. Die Telekom-Tochter konnte im letzten Jahresquartal 794.000 Neukunden gewinnen.
Über 30,6 Millionen Kunden
Nach Vodafone-Angaben konnte die Gesamtkundenzahl wegen zeitweilig geänderter Kündigungsfristen bei Prepaidkunden sogar um eine Million gesteigert werden. Demnach standen Ende 2006 insgesamt 30,62 Millionen Kunden beim deutschen Vodafone-Ableger unter Vertrag. Davon nutzen inzwischen über zwei Millionen Kunden die Mobilfunk-Festnetz-Kombination Vodafone Zuhause. Weltweit kam Vodafone zum Jahresende auf 198,54 Millionen Kunden.
Erfreulich entwickelt sich für Vodafone auch die Entwicklung auf dem UMTS-Markt. Nach eigenen Angaben konnte der Düsseldorfer Mobilfunker zwischen Oktober und Dezember 597.000 neue UMTS-Kunden gewinnen und blickt inzwischen auf 3,3 Millionen Nutzer, die UMTS-Dienste nutzen – 400.000 davon eine UMTS-Datenkarte. Europaweit entwickelte sich nur das UMTS-Geschäft in Italien mit 597.000 Neukunden stärker. 6,45 Millionen der deutschen Kunden nutzen ein live!-Handy.
Umsatz rückläufig
Aufgrund des starken Preiskampfes auf dem deutschen Mobilfunkmarkt ist der durchschnittliche Monatsumsatz pro Kunde weiter zurückgegangen. Lag er Ende 2005 noch bei 22,9 Euro, waren es Ende 2006 nur noch 20,9 Euro. Sowohl mit Prepaid- als auch mit Vertragskunden konnte Vodafone weniger Geld erwirtschaften nämlich im Durchschnitt nur noch 7 beziehungsweise 36,7 Euro monatlich. Das macht sich auch beim Umsatz bemerkbar, der um 4,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gefallen ist.
Dafür stieg im Gegenzug allerdings der durch Datendienste erwirtschaftete Anteil am Gesamtumsatz. Lag er vor einem Jahr noch bei 20,4 Prozent, waren es jüngst 22,9 Prozent. Davon entfielen 14,5 auf Messaging- und 8,4 Prozent auf Datendienste. Ebenfalls stark gestiegen ist das Gesamtaufkommen an Gesprächsminuten. Im Herbstquartal des letzte Jahres vermittelte Vodafone nach eigenen Angaben über Vodafone-Handys 8,6 Milliarden Minuten, nachdem es Ende 2007 noch 7 Milliarden Minuten gewesen waren.

(Hayo Lücke)

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